Iran und Pakistan einigen sich auf Deeskalation nach militärischen Angriffen
Nach den gegenseitigen militärischen Angriffen zwischen dem Iran und Pakistan haben sich die beiden Länder darauf geeinigt, die Lage zu beruhigen. Dies geht aus einer Mitteilung des pakistanischen Außenministeriums hervor. In einem Telefonat haben sich die Außenminister beider Länder darauf verständigt, die Terrorismusbekämpfung enger miteinander abzustimmen und die Situation zu deeskalieren.
Zudem wurden Gespräche über die Rückkehr der Botschafter beider Länder geführt. Pakistan hatte nach dem iranischen Raketenangriff auf Extremisten seinen Botschafter aus Teheran abgezogen. Das Außenministerium in Islamabad hatte zudem mitgeteilt, dass der iranische Botschafter vorerst nicht nach Pakistan zurückkehren darf.
In der Grenzregion zwischen dem Iran und Pakistan operieren Separatistengruppen, die einen unabhängigen Staat in der iranischen Ostprovinz Sistan und Belutschistan sowie der pakistanischen Westprovinz Baluchistan errichten möchten.
Der Angriff Pakistans mit Raketen und Drohnen auf Ziele im Iran erfolgte in offensichtlicher Reaktion auf einen iranischen Angriff, der nach Angaben Teherans der sunnitischen Miliz Dschaisch al-Adl galt. Auch Pakistan erklärte, dass der Angriff gezielt extremistische Gruppen in der Grenzregion treffen sollte.
Die Einigung auf eine Deeskalation zwischen dem Iran und Pakistan stellt einen wichtigen Schritt zur Beruhigung der Spannungen in der Region dar und ermöglicht hoffentlich eine verbesserte Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung. (eulerpool-AFX)

