Internetgeschwindigkeiten im europäischen Vergleich

In welchen Ländern glühen die Internetleitungen am meisten? Bei der Beantwortung dieser Frage hilft das Geschwindigkeits-Ranking von Ookla. Die Betreiber der bekannten Webseite Speedtest.net erfassen die Verbindungsgeschwindigkeiten aus aller Welt und küren im Speedtest Global Index (Stand März 2021) erneut den Stadtstaat Singapur zum Spitzenreiter. Satte 234,40 Mbit/s Downstream werden hier im Durchschnitt gemessen. Beim Upstream sind es 222,77 Mbit/s. Zudem liegen beide Werte in kaum einem anderen Land derart nahe beieinander. Die Spitzenposition Singapurs ist das Ergebnis eines fokussierten Glasfaserausbaus im Rahmen der Initiative „Next Generation Nationwide Broadband Network“. Vergleichbare Anstrengungen verlangen von anderen Ländern ungleich mehr Investitionen, da größere Flächen zu erschließen sind.

Das erste europäische Mitgliedsland in der Liste ist Rumänien mit 210,82 Mbit/s Downstream und 165,57 Mbit/s Upstream. Damit belegt Rumänien im Ookla-Ranking den vierten Platz. Aus dem europäischen Raum ebenfalls in den Top 10 vertreten sind Monaco, Dänemark, Frankreich, Liechtenstein, Ungarn und die Schweiz. Die Bewohner der genannten europäischen Länder surfen mit circa 185 bis 200 Mbit/s (Downstream) durch das World Wide Web.

Deutschland und der Breitbandausbau

Und wo landet Deutschland im Vergleich? Ernüchternde Antwort: Mit durchschnittlich 115,83 Mbit/s reicht es nur für Platz 33.Aber es gibt auch gute Nachrichten. Die Tendenz stimmt nämlich. Im Vorjahr lag die durchschnittliche Anbindung hierzulande dem Speedtest Global Index zufolge noch bei 94,73 Mbit/s. Es tut sich also etwas, wenn auch langsamer als in anderen Teilen der Welt. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass Deutschland in Sachen Breitbandanschlüsse hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Einem Bericht der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Juni 2020) zum weltweiten Glasfaser-Ausbau zufolge, sind hierzulande lediglich 4,7 Prozent der Breitbandanschlüsse per Glasfaser angebunden. Das reicht im Vergleich der 39 erfassten Länder für Platz 35.

So holen Sie alles aus ihrem Internetanschluss raus!

Zwar basieren die Daten von Speedtest-Anbietern naturgemäß nur auf den Nutzerdaten der jeweiligen Dienste und zeichnen entsprechend kein allumfassendes Bild. Dennoch unterstreichen sie: Die Online-Geschwindigkeiten in Deutschland könnten gerne noch den einen oder anderen Zahn zulegen. Deshalb ist es besonders wichtig, die verfügbare Bandbreite komplett und im ganzen Zuhause auszunutzen. Genau das geschieht jedoch in vielen Haushalten nicht, weil das WLAN nur unzureichend ausgebaut wurde: Müssen Router im Alleingang ganze Haushalte mit drahtlosem Internetzugang versorgen, gelangen sie schnell an ihre Grenzen. Das Ergebnis sind Aussetzer bei der Verbindung, Abbrüche bei Videotelefonie und mitunter schlechte Auflösungen beim Online-Streaming.

Abhilfe schaffen hier moderne Netzwerklösungen. Der deutsche Powerline-Pionier devolo beispielsweise leitet das Internetsignal mit Höchstgeschwindigkeit über die hauseigene Stromleitung an jede beliebige Steckdose weiter. Nötig sind dafür lediglich devolo Magic 2 WiFi next-Adapter, die jede Steckdose in einen Internetzugangspunkt mit Highspeed-Anbindung verwandeln. Moderne Mesh-WLAN-Funktionen sorgen dabei für stabile und schnelle Verbindungen.

Noch mehr Komfort bieten die neuen Mesh WLAN 2-Kits von devolo, die es ermöglichen, zu Hause ein natives devolo Mesh-WLAN zu installieren. Das devolo Mesh WLAN 2 ist als Starter Kit mit zwei Adaptern zum Preis von 249,90 Euro (inkl. MwSt.) erhältlich. Für größere Wohnflächen empfiehlt sich das devolo Mesh WLAN 2 Multiroom Kit mit drei Adaptern zum Preis von 369,90 Euro (inkl. MwSt.).

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[toptechnews.de] · 06.05.2021 · 12:41 Uhr
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