Internationale Speziallabore bestätigen Nawalny-Vergiftung

Berlin (dts) - Speziallabore in Frankreich und Schweden haben den Nachweis eines chemischen Nervenkampfstoffes der Nowitschok-Gruppe in Proben, die dem Kreml-Kritiker Alexei Nawalny entnommen wurden, bestätigt. Das teilte der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, am Montagvormittag mit. Zuvor hatte bereits ein Speziallabor der Bundeswehr das Nervengift nachgewiesen.

Damit liege ein "schwerwiegender Verstoß" gegen das Chemiewaffenübereinkommen (CWÜ) vor, so Seibert. Die Bundesregierung habe die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) in die Analyse von Beweismitteln im Fall Nawalny einbezogen. Der Nervenkampfstoff wurde mittlerweile unabhängig voneinander von drei europäischen Laboren als Ursache der Vergiftung nachgewiesen. Die Untersuchungen der OPCW laufen noch. "Wir erneuern die Aufforderung, dass sich Russland zu den Geschehnissen erklärt. Wir stehen mit unseren europäischen Partnern in engem Austausch zu weiteren Schritten", so Seibert.
Politik / DEU / Russland / INT
14.09.2020 · 10:43 Uhr
[17 Kommentare]
 

Maas und Altmaier nach möglichen Kontakten in Quarantäne

Peter Altmaier
Berlin (dpa) - Bundesaußenminister Heiko Maas und Wirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich nach […] (04)

Zukunft von KI – von disruptiv bis hintergründig

Künstliche Intelligenz ist einer der wichtigsten Zukunftstrends, auch im Handel. Eine flächendeckende […] (00)
 
 
Diese Woche
24.09.2020(Heute)
23.09.2020(Gestern)
22.09.2020(Di)
21.09.2020(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News