Innensenator fordert nach erfundenem Flüchtlingstod Konsequenzen
28. Januar 2016, 08:24 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Berlins Innensenator Frank Henkel hat rechtliche Konsequenzen für den Flüchtlingshelfer gefordert, der den Tod eines Syrers erfunden hat. Das sei eine der miesesten und perfidesten Aktionen, die er jemals erlebt habe, sagte Henkel. Ein ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer hatte auf Facebook behauptet, dass ein 24-jähriger Syrer in der Nacht gestorben sei. Er habe zuvor tagelang vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales angestanden. Später löschte der Helfer den Eintrag wieder und gestand, den Fall erfunden zu haben.

