Immortals Fenyx Rising im Test: Ubisoft wagt etwas Neues und gewinnt
Erfahrt, warum der Zelda-Klon sich nicht vor der Nintendo-Konkurrenz verstecken muss.

Wenn es um rätsellastige Abenteuer-Spiele geht, war bisher die Zelda-Reihe das Maß aller Dinge. Trotz hervorragender Verkaufszahlen trauten sich Wettbewerber kaum an das Genre. Bis jetzt. Mit Immortals Fenyx Rising entbrennt der Kampf um die Abenteuer-Krone. Wir stellen beide Spiele gegenüber.

Als würde Zelda einen Ausflug in das antike Griechenland machen …

Gameplay

Zelda: Breath of the Wild und Immortals Fenyx Rising teilen sich das grundlegende Spielprinzip: Erkundet die Welt, löst Rätsel und klettert auf noch so hohe Berge.

Bei Nintendo fühlt sich die Formel stimmiger und ausgeklügelter an. In Immortals haben wir das Gefühl, die Entwickler wollten möglichst viele Dinge auf einmal ins Spiel packen, auch wenn dafür der Detailreichtum zurückbleibt.

Klettert auf Berge und Dächer um eine bessere Aussicht zu erhalten.

Welt

Da wo Zelda: Breath of the Wild oftmals zu leer und steril wirkt, kann Immortals seine Stärken ausspielen. Die Welt ist bei Ubisoft abwechslungsreicher und vollgestopft mit Ideen.

Große Landschaften in malerischer Kulisse bieten hinter jeder Ecke neue Truhen, Dungeons und Rätsel. Punkt für Immortals.

Flora und Fauna satt. Uns gefällt das Setting besser als in Breath of the Wild.

Kampf

Zelda setzt seit jeher auf die Formel: Schild, Schwert und Bogen. Anstatt des Schilds gibt es in Immortals noch eine Axt. Gepaart mit einem Fähigkeitenbaum bietet Immortals das bessere Kampfsystem: Ihr habt mehr Stile und taktische Raffinessen zur Auswahl.

Euren Helden könnt ihr per Editor frei gestalten.

Rätsel

Die Königsdisziplin: Wie gelangt ihr an die Truhe? Immortals bietet das grundsolide Potpourri aus Kisten schieben, Fackel anzünden und Symbole mit Pfeil treffen.

Nach unserem Geschmack ähneln sich die Rätsel zu sehr. Bei Zelda sind die Knobelaufgaben kreativer und fügen sich besser in die Umgebung ein. Punkt an Zelda.

Die Rätsel sind mal leicht, mal schwer. Nur die Vielseitigkeit bleibt auf der Strecke.

Geschichte

Immortals bietet mit der griechischen Mythologie viel fesselnden Erzählstoff. Eigentlich. Die Entwickler haben statt packender Story aber Comedy-Elemente bevorzugt. So reißt Zeus aus dem Off einen Witz nach dem anderen, es werden Putzpläne besprochen und von Zahnarztterminen fabuliert.

Das wirkt wie Humor aus dem Kindergarten und passt nicht ins alte Griechenland. Mehr Ernsthaftigkeit hätte gutgetan, sodass der Punkt an Breath of the Wild geht.

Schade, in Sachen Storytelling wäre mehr drin gewesen.

Endstand

Mit 3:2 Punkten bleibt die Zelda-Reihe an der Spitze. Immortals Fenyx Rising ist jedoch dicht auf den Fersen. Wer keine Nintendo-Konsole hat und mit dem Genre etwas anfangen kann, findet mit Immortals wahrscheinlich die Gaming-Überraschung des Jahres.

Games / Nintendo Switch / PC / PlayStation / Stadia / Xbox / Immortals Fenyx Rising
[game-dna.de] · 04.12.2020 · 17:06 Uhr
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