Immobilienwirtschaft sieht Ungleichbehandlung bei Notbremse

Berlin (dts) - Vor der finalen Verabschiedung des geänderten Infektionsschutzgesetzes im Bundestag kritisieren die Vermieter von Gewerbeimmobilien das geplante Gesetz scharf. "Es gibt eine vollkommen irrationale Ungleichbehandlung von Branchen", sagte Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). So dürften Lebensmittelhändler beispielsweise weiter Schuhe, Bekleidung oder Spielwaren Verkaufen, während Fachhändler schließen müssen.

"Schuhe im Supermarkt sind nicht Corona-sicherer als beim Fachhändler", sagte der ZIA-Chef. Das als Bundes-Notbremse bezeichnete Gesetz belaste den Handel immens und ignoriere die Studienlage, kritisierte Mattner. Dass weiterhin das Einkaufen auf Termin (Click und Meet) oder per Bestellung und Abholung (Click und Collect) möglich sein wird, sei nur ein schwacher Trost. "Damit wird die Verödung der Innenstädte nicht aufgehalten werden", warnte der Branchenvertreter. "Es droht eine Entlassungswelle durch diese verfehlte Corona-Politik und durch falsches Management, von fehlenden Öffnungsstrategien über Kriechimpfungen bis zum Testmangel."
Wirtschaft / DEU / Immobilien / Gesundheit / Wirtschaftskrise
21.04.2021 · 01:00 Uhr
[3 Kommentare]
 

Angriff auf Tel Aviv - Hamas-Leute im Fadenkreuz Israels

Konflikt in Nahost
Tel Aviv/Gaza (dpa) - Nach dem massiven Raketenangriff militanter Palästinenser auf den Großraum Tel Aviv […] (16)

Review: djive Flowmate ARC Casual 2in1 Luftreiniger im Test

Bald kommt wieder der Sommer. In manchen Teilen Deutschlands haben die Temperaturen bereits kurzzeitig die 30-Grad-Marke erreicht, und mit dem Sommer 2021 starten wir auch in den zweiten Sommer, in dem wir […] (00)
 
 
Suchbegriff