IG Metall traut GM keine tragfähige Lösung zu

Opel wird doch nicht verkauft
Die IG Metall kritisierte die Entscheidung von General Motors scharf.
Frankfurt/Main (dpa) - Die IG Metall traut der Opel-Mutter General Motors (GM) die Sanierung des europäischen Autoherstellers nicht zu. «GM hat durch jahrelange Managementfehler Opel erst in eine schwierige Lage gebracht», kritisierte der Gewerkschaftschef Berthold Huber am Mittwoch in Frankfurt.

«Es ist deshalb nur schwer vorstellbar, dass GM eine tragfähige Lösung auf den Weg bringen kann». Es sei ein unglaublicher Vorgang, 50 000 Beschäftigte in Europa einer monatelangen, nervenaufreibenden Hängepartie auszusetzen und am Ende eine nicht nachzuvollziehende Kehrtwende zu machen.

Mit der Entscheidung von GM seien alle Zusagen aus der Vereinbarung der Arbeitnehmerseite mit Magna gegenstandslos, machte Huber klar. Es gelte der bisherige Zukunftsplan für Opel, der unter anderem eine Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2010 vorsehe. Für die IG Metall und die Beschäftigten bei Opel habe die Verhinderung von betriebsbedingten Kündigungen und die Sicherung von Standorten oberste Priorität, erklärte der Gewerkschafter.

Auto / Opel / Gewerkschaften
04.11.2009 · 11:48 Uhr
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