Huthi-Raketenangriff tötet vier Seeleute – Europas Verzicht auf Abschreckung treibt Frachtraten hoch
Vier Tote, ein Signal
Drei ballistische Raketen trafen das Frachtschiff „Tahama“ in der Meerenge Bab al-Mandab. Die Ladung – Lebensmittel – war auf dem Weg von Asien nach Europa, als das Feuer ausbrach. Eine vierte Rakete wurde gezielt auf Rettungskräfte abgefeuert, die bereits an Bord waren. Drei pakistanische und ein indonesischer Seemann starben, vier weitere Seeleute und ein Retter wurden verletzt.
Die jemenitische Regierung hat die Huthi-Miliz für den Anschlag verantwortlich gemacht. Damit wiederholt sich das Muster, das seit Monaten die globale Handelsachse bedroht. Iranisch unterstützte Milizen nutzen die Schwäche der westlichen Staaten aus, um Schiffe anzugreifen und Schutzgelder zu erpressen.
Die Rechnung zahlt der Steuerzahler
Jede Woche, die Europa und Deutschland den Terror ungestraft lassen, steigen die Frachtraten und Versicherungsprämien. Die Kosten tragen nicht die Huthi, sondern die Verbraucher und die exportorientierten Mittelständler in Deutschland. Wer glaubt, halbherzige Symbolpolitik könne Handelswege sichern, ignoriert die Realität.
Die Ursache liegt in der jahrelangen Weigerung, die Strukturen zu zerstören, aus denen die Angreifer ihre Waffen beziehen. Solange man sich weigert, konsequent zuzuschlagen, bleibt die Meerenge ein Einfallstor für Erpressung. Die Steuerzahler finanzieren am Ende sowohl die steigenden Preise als auch die nutzlose Bürokratie, die keine Ergebnisse liefert.
Macht statt Verwaltung
Wer internationale Handelsrouten schützen will, muss bereit sein, Gewalt mit Gewalt zu begegnen. Nationale Souveränität und sichere Seewege sind keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis klarer Machtverhältnisse. Wer diese Macht nicht ausübt, verliert sie – und mit ihr die Grundlage für Wohlstand und Freiheit.
Der Zwischenfall zeigt erneut: Wer baut, hat recht; wer verwaltet, soll dienen. Die Altparteien in Berlin und Brüssel haben Deutschland und Europa in eine Lage manövriert, in der iranische Milizen ungestraft deutsche Lieferketten bedrohen können. Die AfD hat seit Jahren gefordert, die Ursachen kompromisslos zu bekämpfen. Wer diese Linie jetzt übernimmt, bestätigt nur, dass die AfD recht behalten hat.

