Wiesbaden (dpa) - Hessens Polizeipräsident Udo Münch ist über die Affäre um rechtsextreme Drohmails und Debatten über ein mögliches rechtes Netzwerk bei der Polizei gestürzt. Münch habe um seine Versetzung in den einstweiligen Ruhestand gebeten, weil aus seinem Haus wichtige Informationen nicht an ...

Kommentare

(9) naturschonen · 15. Juli um 12:34
@8 erinnert etwas an den ehemaligen von Mainz/RLP, der nach seiner aktiven Arbeit zum Security-Chef und persönlichen Begleiter von Karl Kardinal Lehmann "aufgestiegen" ist und in dieser Aufgabe seine Kontakte genutzt hat!
(8) heissbaer · 15. Juli um 12:01
@7: Sein Alter. Er ist eh schon so gut wie im Ruhestand. An der Sache wird vlt noch ein halbes bis ein ganzes Jahr dran rumgeklärt, und für die paar Monate, die ihm dann noch bis zur Altersgrenze fehlen wird er kaum zurückbemüht werden. Dann wird halt kurzerhand das "Vor" gestrichen.
(7) naturschonen · 15. Juli um 10:44
@5 was macht dich so sicher? Für mich kann es auch bedeuten, dass er nach Aufklärung wieder zurück kann
(6) darkkurt · 15. Juli um 10:28
@3: im Gegensatz zu Politikern kann man bei Beamten davon ausgehen, dass sie sich ihr Staatssalär mal verdient haben...
(5) darkkurt · 15. Juli um 10:26
@4: der Knackpunkt ist das Wort „Versetzung“. Herr Münch soll den Job des Polizeipräsidenten nicht mehr ausführen. Weil es keinen (freien) Job gibt, der seinem Dienstrang (und der Besoldungsstufe) entspricht, geht er in den (Einstweiligen) Ruhestand. Da die Jobs am oberen Ende der Leiter aber traditionell knapp sind heißt das de facto Verrentung - in seinen alten Job als hessischer Polizeipräsident kann er nicht zurück...
(4) naturschonen · 14. Juli um 22:42
"Versetzung in den einstweiligen Ruhestand"? Dann kann doch einstweilig der Stellvertreter einspringen oder sehe ich das falsch? Fakt ist, es wird gewohnheitsmäßig geschlußfolgert, nicht in alle Richtungen ermittelt, da ist es egal, wer da welchen Posten hat..
(3) bs-alf · 14. Juli um 22:18
zumindest hat er ausgesogt
(2) Volker40 · 14. Juli um 19:33
Manchmal fragt man sich nur noch wie manche Menschen in ihre Position gelangen.
(1) Pusigren · 14. Juli um 16:33
"er schließe nicht mehr aus, dass es ein rechtes Netzwerk in der Polizei in Hessen geben könnte." Wow, dieser Mensch ist ja ein Ausbund an Erkenntnistiefe und -tempo! Dass es in Hessen dieses Netzwerk mit großer Sicherheit gibt, wird doch nicht erst jetzt klar sondern ist nach den Vorfäällen der letzten Jahren jedem offenbar.
 
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