Henkel-Aktie schwach: Henkel verdient signifikant weniger - noch keine Prognose

Eine Prognose für das Gesamtjahr wagt der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern immer noch nicht. Es sei immer noch zu unsicher, wie sich die Corona-Krise auf das eigene Geschäft auswirkt, hieß es.

Im ersten Halbjahr sank der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern um 28 Prozent auf 1,191 Milliarden Euro von 1,641 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Nach Steuern und Dritten ging der bereinigte Gewinn um knapp ein Drittel auf 776 Millionen Euro zurück, je Vorzugsaktie betrug er 1,79 Euro bzw. bereinigt 1,96 Euro. Der Umsatz von Henkel reduzierte sich auf 9,485 Milliarden Euro, nominal ein Minus von 6 Prozent, organisch von 5,2 Prozent.

So reagiert die Henkel-Aktie

Die jüngsten Geschäftszahlen des Kosumgüterkonzerns Henkel haben den Anlegern am Donnerstag die Laune verdorben.Henkel-Papiere büßten via XETRA 1,75 Prozent auf 84,40 Euro ein.

Henkel erlitt im Zuge der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr einen Umsatz- und Ergebniseinbruch. Während sich das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln robust entwickelte, musste die Klebstoffsparte wegen einer deutlich sinkenden Nachfrage in der Autoindustrie Einbußen hinnehmen. Auch das Kosmetikgeschäft verlief schwächer. Einen Ausblick auf das Gesamtjahr gab Henkel weiter nicht.

JPMorgan-Analystin Celine Pannuti zog vom bisherigen Jahresverlauf bei Henkel ein enttäuschtes Fazit. Das Halbjahr sei beim Ergebnis unter dem Strich schwach verlaufen, auch wenn der Umsatz die Erwartungen leicht übertroffen habe. Die Perspektiven für eine Verbesserung der Marge in der zweiten Jahreshälfte hält sie für begrenzt.

Nach Aussage von Goldman Sachs-Analyst John Ennis lagen die Henkel-Kennziffern für das zweite Quartal im Rahmen der Erwartungen. An den Schätzungen für das Gesamtjahr dürfte sich nur wenig ändern.

Henkel habe im Segment Klebstoffe die Erwartungen leicht verfehlt, bemerkte Molly Wylenzek vom Analysehaus Jefferies. Im Geschäft mit Wasch- und Schönheitsmitteln hätten die Düsseldorfer hingegen etwas besser abgeschnitten als erwartet. Negativ seien aber die Marktanteilsverluste in Nordamerika im Bereich Wasch- und Reinigungsmittel. Bei Beiersdorf seien die Margen besser als erwartet ausgefallen. Allerdings habe der Jahresausblick enttäuscht.

Dow Jones / dpa-AFX Broker

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[finanzen.net] · 06.08.2020 · 12:23 Uhr
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