Heizölpreise geben dritten Tag in Folge nach
Die Heizölpreise haben den dritten Tag in Folge nachgegeben und sind in manchen Regionen sogar deutlich unter die 63 €uro gefallen. Es kommt aber auf die Region an.

Hamburg, 08.04.2021 (lifePR) - .
Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl


Die Heizölpreise haben den dritten Tag in Folge nachgegeben und sind in manchen Regionen sogar deutlich unter die 63 €uro gefallen. Es kommt aber auf die Region an. Denn mancherorts sind die Heizölpreise auch gestiegen. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 63,35 €uro / 100 Liter. Das sind rund 0,14 €uro weniger als Mittwoch früh. Die Heizöl-Prognose zeigt weiter in eine Seitwärtsbewegung.

Regional sehen wir in fast allen Bundesländern günstigere Heizölpreise im Vergleich zum Vortag. Die Heizölpreise haben in einer Spanne von -0,54 €uro (Berlin) und -0,04 €uro (Rheinland-Pfalz) je 100 Liter nachgegeben. In Nordrhein-Westfalen (+0,07 €uro) und Sachsen-Anhalt (+0,06 €uro) haben die Heizölpreise zugelegt. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen raten wir zu einem schnellen Heizölpreisvergleich und einer Bestellung. Im Laufe des Tages könnten die Heizölpreise regional noch einmal günstiger werden.

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise bewegen sich weiterhin in einem engen Preiskorridor zwischen 65 und 63 €uro je 100 Liter. Wie man auch an unserem Preis-Chart erkennen kann, hält die Tendenz nach unten weiter an. Der Seitwärtstrend wird dabei immer deutlicher. Die Preisgestaltung ist durch unterschiedliche Entwicklungen geprägt. Besonders der Heizölmarkt selbst bestimmt die regional so unterschiedlichen Entwicklungen. Dabei spielen Überschüsse und gestiegene Nachfragen eine wichtige Rolle. Die kurzfristige Heizölpreis-Tendenz zeigt aktuell ebenfalls in eine Seitwärtsbewegung.

Die Ölpreise haben am gestrigen Handelstag etwas nachgegeben und starten in den heutigen Handelstag mit leichten Verlusten. Zwar hat die US-Energiebehörde (DOE) einen stärkeren Rückgang in den US-Lagern gemeldet, aber dies stützte die Preise kaum. Die Sorgen vor Nachfrageausfällen aufgrund der Corona-Pandemie nehmen am Markt wieder zu. Im frühen Handel notiert die wichtige Nordsee-Sorte Brent kaum verändert bei 62,78 $ / Barrel (+0,01 $).

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf höhere Heizölpreise einstellen. Allerdings gibt es auch immer wieder kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt. Unter diesen Rahmenbedingungen empfehlen wir aktuell die günstigeren Konditionen für einen Heizölkauf zu nutzen, bevor die Preise wieder deutlich ansteigen. Wer jetzt Heizöl kauft, kann sich über für diese Jahreszeit vergleichsweise kurze Lieferfristen freuen.
Energie & Umwelt
[lifepr.de] · 08.04.2021 · 08:41 Uhr
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