Handwerk hadert mit 3G-Kontrollen und Testpflichten

Berlin (dts) - Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) bezweifelt, dass die geplanten obligatorischen 3G-Kontrollen am Arbeitsplatz praktikabel sind. Das sagte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer der "Welt" (Donnerstagausgabe). "Bei den Betrieben etwa der Gebäudereinigung oder im Bauhandwerk, bei denen die meisten Beschäftigten direkt zu den Baustellen und dann oft noch zu täglich wechselnden Objekten und Arbeitsorten fahren, dürfte es extrem schwierig werden", so Wollseifer.

"Wie will man das denn kontrollieren?" Es sei noch völlig ungeklärt, wie diese verlangten täglichen Kontrollen pragmatisch durchgeführt und nachgewiesen werden könnten. Wollseifer wehrte sich dagegen, dass Arbeitgeber künftig Mitarbeitern womöglich werktägliche Corona-Test anbieten sollen. "Viel testen ist auch gut. Aber wenn jetzt noch mehr testen eingefordert wird, können das natürlich nicht allein unsere Betriebe noch zusätzlich übernehmen. Wir sind gegen eine Ausweitung der bisherigen Testangebotspflicht von wöchentlich zwei Tests auf fünf Tage in der Woche." Sonst mache sich der Staat "einen schlanken Fuß" auf Kosten der Betriebe. Drei der fünf Tests würden die Mitarbeiter über für sie kostenlose Bürgertests machen müssen.
Wirtschaft / DEU / Gesundheit / Arbeitsmarkt / Unternehmen
18.11.2021 · 05:00 Uhr
[2 Kommentare]
 
Scholz wirbt um Akzeptanz für härtere Corona-Beschränkungen
Berlin (dpa) - Im Kampf gegen die Corona-Welle hat der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz […] (00)
Pietro Lombardi: So süß gratuliert er Sarah zum Baby
Pietro Lombardi
(BANG) - Pietro Lombardi ist überglücklich über die Geburt von Sarahs Tochter. Der Musiker und die […] (00)
 
 
Suchbegriff