Bad Neuenahr-Ahrweiler/Euskirchen (dpa) - Der Kreis Ahrweiler hat laut einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» erst spät den Katastrophenfall ausgerufen. Die Kreisverwaltung habe neben online veröffentlichten Informationen im Laufe des Abends mehrere automatisierte E-Mails des ...

Kommentare

(11) wimola · 01. August um 22:20
@10) Das währe m.E. ein Fehler. Natürlich muss man - dringend - genau die Punkte finden, die zu einem derartigen Versagen führten. Nur so, und wirklich nur so sind weitere Fehler in dieser Größenordnung auszuschließen. Dass den Verantwortlichen die Konsequenzen des Pegelstandes einfach nicht klar waren, es ihr Vorstellungsvermögen überschritt, ist und bleibt unverzeihlich. Fehler machen alle Menschen ... - diese sind an deutlich zu vielen Punkten und möglichen Korrektiven zu groß.
(10) koronad · 01. August um 19:59
Man sollte aufhöhren, die im Landkreis vorne dran sind, zu verurteilen. Sicher, es ist eine Katastrophe, was da passiert ist. Aber so was vorrauszuschauen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Man sollte eher schauen, das ganze so schnell wie möglich wieder aufzubauen.
(9) DirkS · 01. August um 19:40
Es ist doch tatsächlich müßig in der gegenwärtigen Situation irgendwem zu beschuldigen. Jetzt muss aufgeräumt werden. Für diese Aufarbeitung muss hinterher Zeit gefunden werden. Es sei denn, der Landrat ist aktuell nicht in der Lage seine Aufgaben zu erfüllen.
(8) pullauge · 01. August um 19:29
nicht so schlimm wird schon alles gut gehen
(7) AS1 · 01. August um 17:54
@2 @6 Das war nicht das Problem, da der Landkreis Ahrweiler bereits den Verwaltungsstab einberufen hatte. Es waren also sehr wohl Kräfte vor Ort, die die eingehenden Informationen bewerten konnten. Der Landrat hat aber nicht entschieden - Problem wie unter @1 beschrieben.
(6) maryloo · 01. August um 17:31
Wenn die E-Mail nach Dienstschluß angekommen ist, hat diese natürlich keiner mehr gelesen. Ist auch bei uns so. Ein echtes Organisationsproblem.
(5) mikarger · 01. August um 16:36
Man könnte mal zur Schweiz rüberschauen: <link>
(4) Pontius · 01. August um 16:00
Ich vermute fast, dass die Schuldfrage erst später geklärt wird und dann in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird. @3 Meines Wissens wurden die Prognosen zum Hochwasser erst gegen Abend erhöht, so dass wohl einige noch mit anderen Prognosehöchstständen schlafen gegangen sind.
(3) e1faerber · 01. August um 12:29
Die Menschen waren auch informiert wegen Starkregen und Überschwemmungsgefahr. Aber da der Wetterdienst auch manchmal falsch gewarnt hat, haben bestimmt viele gedacht, so schlimm wird es ja nicht werden und sind schlafen gegangen. Die Fluten hätte man nicht verhindern können, aber man hätte vieles, insbesondere Menschenleben retten können durch Evakuierung.
(2) storabird · 01. August um 12:16
Das sind Beamte, die arbeiten Abends doch nicht mehr.
(1) AS1 · 01. August um 12:15
Was wieder meine bereits mehrfach geäüßerte These bestätigt: wir haben im Katastrophenschutz kein Problem in der Ablauf- oder Aufbauorganisation, sondern wir haben auf den Entscheidungsebenen ein Führungsproblem. Das lässt sich nicht durch organisatorische oder gesetzliche Änderungen lösen, sondern nur durch Ausbildung.
 
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