Guttenberg schließt Konsequenzen nicht aus

Nörvenich (dpa) - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat Konsequenzen aus dem Luftangriff auf zwei Tanklastzüge in Afghanistan nicht ausgeschlossen.

Er habe den Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhahn gebeten, den NATO-Untersuchungsbericht auszuwerten «und da, wo es nötig ist, Konsequenzen zu ziehen», sagte Guttenberg am Donnerstag im rheinischen Nörvenich.

Bei dem vom deutschen Oberst Georg Klein angeordneten Angriff am 4. September waren zwischen 17 und 142 Menschen getötet worden. Das hatte Schneiderhahn unter Berufung auf einen NATO-Untersuchungsbericht bekanntgegeben. Erst die Auswertung des Berichts werde zeigen, ob und welche Konsequenzen gezogen werden, sagte Guttenberg bei seinem Antrittbesuch auf dem Fliegerhorst der Luftwaffe.

Guttenberg sagte: «Sollte es zivile Opfer gegeben haben - und es hat möglicherweise zivile Opfer gegeben - bedauere ich das sehr.» Ein Zwischenfall wie dieser müsse unter allen Umständen in Zukunft verhindert werden. «Unsere Anstrengungen haben dorthin zu gehen, dass das unter allen Umständen verhindert wird», sagte Guttenberg nach der Einführung des neuen Inspekteurs der Luftwaffe Aarne Kreuzinger-Janik.

Konflikte / Bundeswehr / Afghanistan
29.10.2009 · 18:50 Uhr
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