Berlin (dpa) - Die Grundsteuer wird ab 2025 nach einem neuen System berechnet. Ob es für Hausbesitzer und Mieter dadurch teurer wird, bleibt nach dem Beschluss des Bundesrats vom Freitag aber offen. Die Steuer wird von Ort zu Ort voraussichtlich weiter stark schwanken, weil die Kommunen das letzte ...

Kommentare

(11) Mehlwurmle · 08. November um 23:19
Nicht alle Städte und Gemeinden wollen ja durch Anpassung der Hebesätze für eine Aufkommensneutralität sorgen. Von daher wird es eher für alle teurer, gerechter nicht unbedingt.
(10) Chris1986 · 08. November um 18:59
@1 Die Grunderwerbsteuer wurde vor Jahren auch den Ländern überlassen. Seitdem hat sie sich, bis auf wenige Ausnahmen, fast verdoppelt. Geringer ist sie nirgendwo geworden. Den Ländern mehr Befugnisse zu geben muss also nicht grundsätzlich etwas Gutes sein.
(9) Marcoblue · 08. November um 17:19
@5: Jeder zahlt pro Quadratmeter das Gleiche. In reicheren Gegenden kann die Gemeinde einen höheren Hebesatz festlegen. In ärmeren auch einen niedrigeren. Wer darin jetzt eine Benachteiligung ärmerer sieht hat das Linke Gedankengut schon sehr verinnerlicht! Denn für den Wert einer Immobilie kann ich nichts kaufen! Erst beim Verkauf (oder bei Vermietung) habe ich einen Vorteil. Der wird aber schon von anderen Steuern erfasst.
(8) Marcoblue · 08. November um 17:13
@5 Es ist keine Außnahmeregelung für Bayern, sondern jedes Bundesland kann wenn es möchte eigene Berechnungsgrundlagen verwenden. Bayern hat nur mitgeteilt, dass sie davon gebrauch machen werden. Das steht jedem anderen aber auch frei.
(7) Gertrud · 08. November um 13:56
Dann wird es teurer.
(6) AS1 · 08. November um 12:57
@4 Und der Termin ist äußerst knapp berechnet. Es muß ja eine grundlegende Neubewertung des gesamten Grundstücksbestandes erfolgen, wenn man dem Modell des Bundes folgt. Wie die Finanzämter das überhaupt schaffen sollen, ist mir ein absolutes Rätsel. Das bayrische Modell macht es da natürlich wesentlich leichter, da alle erforderlichen Daten vorliegen.
(5) Irgendware · 08. November um 12:11
Ich finde diese Ausnahme für Bayern nicht richtig, die Begründung mit den Mieten ist eher Fadenscheinig. Es geht doch eher darum den Reichen um Landsberg und anderen Regionen eine Steuerexplosion zu verhindern. Städte wie München haben sowieso die Möglichkeit einen niedrigen Hebesatz zu wählen und diesen bei Preissteigerungen auch nach unten anzupassen. Durch das wertunabhängige Modell werden Bewohner günstiger und einfacher Wohnungen benachteiligt.
(4) Thorsten0709 · 08. November um 12:01
In ca. 6 Jahren erst?
(3) ircrixx · 08. November um 11:08
Das ist schön, es jetzt schon zu wissen. Da kann man schon mal anfangen, ein paar Scherflein auf die Seite zu legen für die erste NK-Abrechnung 2025.
(2) tibi38 · 08. November um 10:55
nun sind sie alle gleich, oder gleicher. Veerstehe nur nicht warum die Steuer überall anders ist
(1) AS1 · 08. November um 10:52
Eine salomonische und gute Entscheidung. Die Länder holen sich ein Stück Gestaltungsrecht zurück.