Berlin (dts) - Die Grünen wollen Lebensmittelverschwendung per Gesetz einen Riegel vorschieben. "Wir wollen ein Anti-Wegwerf-Gesetz, das Lebensmittelmärkte verpflichtet, noch genießbare Lebensmittel an Hilfsorganisationen abzugeben und Lebensmittelproduzenten verpflichtet, Lebensmittel nicht ...

Kommentare

(6) anddie · 23. Oktober um 09:35
@5: Die Frage ist, was ist Ursache und was Wirkung. Oder anders gesagt, wer hat damit angefangen. Aus meiner Sicht haben die Supermärkte mit Einführung von genau solchen Angeboten es geschafft, bei den Verbrauchern eine entsprechende Erwartungshaltung aufzubauen. Und das wird schwierig, die jetzt wieder abzuschaffen.
(5) Mehlwurmle · 23. Oktober um 09:15
Man sollte vielleicht bei den Verbrauchern anfangen, dass die nicht mit der Erwartungshaltung in den Supermarkt kommen, auch 5 Minuten vor Ladenschluss noch eine volle Ladentheke vorzufinden. Dann würden die Supermärkte auch anders bestellen und somit eher verhindern, dass überhaupt Reste anfallen, die nicht mehr verkauft werden können.
(4) commerz · 23. Oktober um 08:38
gute Idee, wobei ich überrascht bin, dass auf Sachspenden der Händler MwSt anfällt. Statt einem neuen Gesetz ist vielleicht der Verzicht auf Strafen und Steuern wirkungsvoller.
(3) anddie · 23. Oktober um 08:31
Finde das auch eine gute Idee. Wobei ich fürchte, dass das Ganze wieder zu einem Bürokratiemonster wird, so wie ich unsere Politik kenne. Aber vielleicht fangen dann die Supermärkte mal an, etwas umzudenken und nicht bis 3 Minuten vor Ladenschluss eine riesige Auswahl in der Wurst-/Käsetheke vorrätig zu haben.
(2) LordRoscommon · 23. Oktober um 08:15
Wenn man sich da ein Beispiel an Frankreich nähme, wäre das wünschenswert. Bin schon gespannt, wie Union und FDP dagegen schießen werden. Die AfD wird daraus ja vermutlich ein "Migrantenversorgungsgesetz" konstruieren.
(1) Grizzlybaer · 23. Oktober um 07:47
Gute Idee, muss nur auch umgesetzt werden!