Berlin (dts) - Auf Erbschaften oder Schenkungen über zehn Millionen Euro mussten 2018 in Deutschland kaum Steuern gezahlt werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, über die die "Süddeutschen Zeitung" berichtet (Montagsausgabe). Demnach erhielten gut 600 ...

Kommentare

(14) mceyran · 04. Dezember 2019
@13 Mal jemand, der etwas konstruktives beizutragen hat :). Ich habe noch <link> und <link> Ich denke ich gehöre dennoch weiterhin zu denen, die eine Erbschaftssteuer ablehnen :)...
(13) anddie · 03. Dezember 2019
@6: Für diesen Fall gibt es eine entsprechende Regelung im ErbStG, welche sich mit dem mehrfachen Erwerb desselben Vermögens beschäftigt. Zur Frage nach Sinn/Unsinn dieser Steuerschuld empfehle ich dir einfach die Begründung der entsprechenden Gesetzesentwürfe durchzulesen. Am besten auch noch in Verbindung mit dem Urteil vom BVerfG (1 BvL 21/12)
(12) mceyran · 03. Dezember 2019
@11 Dass Schenkung und Erbschaft ungefähr dasselbe sind, habe ich in meinen Posts bereits aufgezeigt und ist also nichts neues. Dass der Empfänger die Steuerschuld hat, habe ich auch schon gesagt. Mit den "Spielereien" habe ich versucht, mir selber Erklärungsansätze für diese Steuer herzuleiten, die ich ja eigentlich eher von Dir erwartet hätte. Naja, dann gehe ich halt zum Gemüsegeschäft, vielleicht weiß da ja jemand mehr...
(11) wimola · 02. Dezember 2019
@ 9 + 10) Du wirfst da leider alles so fürchterlich durcheinander, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Unvollständig + grob: Die Steuer begründet sich beim Empfänger, der das zu versteuern hat (er hat ja noch keine Steuern auf sein neues "Einkommen" gezahlt) - ... Schenkungen sind nicht einfach so steuerfrei sondern lehnen gesetzlich an die Erbschaftssteuer an. Alle anderen Spielereien, die Du Dir da einfallen lässt sind völlig indiskutabel (das kann Du beim Gemüsegeschäft machen)..
(10) mceyran · 02. Dezember 2019
@7 Bei Nichtverwandten kann man es ja verstehen (und je nach Verwandtschaftsgrad gibt es hohe Freibeträge), weil man so sonst Arbeitsverhältnisse schaffen könnte, wo auf dem Papier der Mindestlohn gezahlt wird und der Rest steuerfrei als Schenkung. Aber so etwas ließe sich ja auch anders verhindern. Solange das Erbe an gemeinnützige Einrichtungen oder politische Parteien (!) geht, ist es steuerfrei, aber bei den echten Erben wird zugegriffen.
(9) mceyran · 02. Dezember 2019
@7 Mir ist schon klar, wie das gerechtfertigt wird. Für mich ist das aber eben keine Rechtfertigung, weil dadurch dasselbe Einkommen doppelt und dreifach besteuert wird. Man kann es ja auch so sehen, dass letztendlich der Verstorbene diese Steuer fürs Sterben gezahlt hat. Schließlich hat er es mal verdient. Denn auch wenn der Erbe der Schuldner ist, ist die Steuer beim Verstorbenen begründet. Das finde ich eben unfair und suche nach einer plausiblen (!) Rechtfertigung für diese Steuer.
(8) Spock-Online · 02. Dezember 2019
Da bleibt noch viel Raum für Nachbesserung
(7) wimola · 02. Dezember 2019
@6) Die Erbschaft-oder meinetwegen auch Schenkungssteuer ist - so wie @5) schon ausführte für den Erben/Beschenkten ein Einkommen. Je nach Entfernungsgrad zum Erblasser müssen dafür Steuern bezahlt werden. - Im Artikel geht es um Großerben, also Erbschaften über 10 Mio..
(6) mceyran · 02. Dezember 2019
@5 Naja, dass es so eine Steuer seit den Römern geben soll, macht es jetzt nicht besser :D. Aber für dieses Geld hat ja der Erblasser bereits Steuern gezahlt, als er es verdient hat. Oder halt dessen Erblasser, etc. Mehr, als dass sich der Staat an Sterbenden bereichert, fällt mir nicht ein. Was ist z.B., wenn jemand stirbt und ein paar Monate später dessen Erbe auch, ohne das Geld ausgegeben zu haben? Dann ist das Geld schon drei Mal besteuert, bis es beim nächsten Erben ankommt. MMn unfair.
(5) anddie · 02. Dezember 2019
@4: Die Steuer gibt es ja schon seit den Römern. Und wenn man es genau nimmt, ist so ein Erbfall ja erstmal für den Erben so eine Art Einkommen und dafür fällt halt eine entsprechende Steuer an (egal wie die jetzt heißt).
(4) mceyran · 02. Dezember 2019
Ich sehe das anders und verstehe nicht, warum es eine Erbschaftssteuer (oder Schenkungssteuer) geben muss. Für das Geld, das vererbt wird, wurden bereits Einkommensteuern / Körperschaftssteuern / Gewerbesteuern / Kapitalertragssteuern etc. bezahlt. Wenn man es ausgibt, zahlt man sowieso Umsatzsteuer / Versicherungssteuer / Benzinsteuer usw. Es ist ja auch nicht (immer) so, dass man freiwillig stirbt, aber eine Steuerschuld gibts trotzdem. (Nein, ich persönlich werde kein großes Vermögen erben.)
(3) wimola · 02. Dezember 2019
Ja, das liegt einfach an den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Und sicher dürfte ja auch sein, dass jeder, der ein derartiges Vermögen zu vererben hat, sich schon frühzeitig mit diesem Thema vertraut gemacht hat. Verwundert bin ich darüber nicht.
(2) jub-jub · 02. Dezember 2019
@2: Es liegt auch an der Politik.
(1) Friedrich1953 · 02. Dezember 2019
Da müssen halt die Finanzämter mal genauer hinschauen!