Berlin (dts) - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) schlägt angesichts zehntausender fehlender Pflegestellen vor, dass der Staat pflegende Angehörige für ihre Arbeit bezahlt. "Bei uns im Bundesseniorenministerium denken wir über eine Art Lohnersatzleistung nach: ein Familienpflegegeld ...

Kommentare

(5) LordRoscommon · 24. August um 13:07
Nette Idee, Frau Giffey, kommt für mich dann mal knapp 20 Jahre zu spät. @1: Das Darlehen wird "nicht gut angenommen". Klar, denn dann hab ich Schulden - auch wenns zinslos ist -, bin aus dem Beruf raus, kann die Schulden also nur von minderem Einkommen abzahlen, wenn überhaupt. Macht keinen Sinn, wie Du völlig richtig sagst. @3: Früher hat die halbe Familie gepflegt und die andere Hälfte das Geld rangeschafft. Heute müssen alle arbeiten, und es reicht noch nicht.
(4) itguru · 24. August um 12:37
Alles soll immer der Staat zahlen, aber wenn es dann heißt "höhere Steuern" oder sonstige Abgaben, dann schreien die meisten auch wieder. Wer soll das alles zahlen? Früher wurde man in der Familie alt und jeder hat mitgeholfen.
(3) UweGernsheim · 24. August um 11:41
als mein Vater erkrankte wurde er erst in der Familie, vor allem von meiner Mutter u. später im Heim gepflegt. Pflegegeld gab es entspr. seiner zunehmenden Pflegestufe; diese Geld reicht für die entstehenden Kosten, vor allem für die Heimkosten bei weitem nicht aus. Hier legte die Familie zusammen, weil es sich nach meiner Ansicht nach einfach gehört. Das hieß dann u.a. halt 9 Jahre kein Urlaub, ... Aber die Familie hielt zusammen. – Muss in Deutschland alles durch den Staat geregelt werden?
(1) Mehlwurmle · 24. August um 11:33
Der Vorschlag ist auf jeden Fall besser, als dieses sinnbefreite Pflegedarlehen, wo die pflegenden Angehörigen zum "Dank" noch mit nem Berg Schulden "belohnt" werden. Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie man überhaupt auf so eine bescheuerte Idee kommen konnte.
 
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