London (dpa) - Während in aller Welt Mediziner um das Leben schwer erkrankter Corona-Patienten ringen, infiziert ein kleines Ärzte-Team in einer Londoner Klinik Menschen gezielt mit dem Virus. Was erstmal etwas gruselig klingt, könnte in wenigen Monaten Realität sein. Dahinter steht ein ehrgeiziges ...

Kommentare

(28) Wawa666 · 04. Oktober um 01:25
Ich finde das auch völlig inakzeptabel. Man weiß nie, wie die Infektion sich auswirken wird. Auch junge Menschen können bleibenden Schäden davon bekommen, oder sogar sterben. So ein Risiko einzugehen, kommt mir nicht ethisch vor.
(27) wimola · 26. September um 01:28
@26) Ich vertraue einfach nicht dieser Möglichkeit. - Leider sehe ich dadurch einfach eine Tür geöffnet, die für mich geschlossen sein sollte. Sonst wird das die Norm und meine schon angedachten weiteren Befürchtungen werden gesellschaftsfähig.
(26) LordRoscommon · 26. September um 01:16
@25: Selbstverständlich gehören die Leute nach bestem Wissen und Gewissen über die Risiken aufgeklärt - ohne Pathos, ohne Panik. Eine Verpflichtung - noch dazu ohne finanzielle Entschädigung - ist unzumutbar.
(25) wimola · 26. September um 01:01
@24) Natürlich weiß ich, dass Dir auch bekannt ist, wie lange das noch wirklich vergütet wird, bis sie die Menschen einfach "über den Tisch ziehen". Wenn das Standard wird, fangen wir uns einfach ein paar ...etc.. Ich will das gar nicht ausführen.
(24) LordRoscommon · 26. September um 00:58
@23: Na, die Leute werden das für Geld machen. Das ist nicht unfreiwillig. Feuerwehrmann ist auch ein gefährlicher Job. Solange die Entscheidung, den Job zu machen oder nicht, keine anderen folgen als die Bezahlung oder Nichtbezahlung hat, ist das ok.
(23) wimola · 26. September um 00:30
@22) Meine Befürchtungen, das "freiwillig" eben nicht wirklich freiwillig sein könnte, sind für mich größer, als der Nutzen. Insbesondere, weil ich vermute, dass - sollte das besonders erfolgreich sein - sich diese Form etablieren könnte. Dann ist der künftige Aufschrei vielleicht zu spät.
(22) LordRoscommon · 26. September um 00:24
@21: Das ethische Problem ist mir bewusst. ich gehe davon aus, dass die Freiwilligen erst geimpft und dann der Infektion ausgesetzt werden. Welche andere Möglichkeit gibt es denn, einen Impfstoff auf Schutz zu prüfen?
(21) wimola · 26. September um 00:04
@20) Meine Kritik ziel auf die gezielte Infizierung Freiwilliger. Das hat mit "ausprobieren" wenig zu tun. Das wäre ja letztlich irgendwann der ganz normale Prozeß.
(20) LordRoscommon · 26. September um 00:01
@19: Das Problem: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wenn wir nicht ausprobieren, ob die Impfung der Infektion standhält, ist die Impfung nichts wert.
(19) wimola · 25. September um 23:41
Ich sehe die Vorteile - aber auch die Nachteile. Und ich vertraue den Menschen nicht so sehr, dass ich mich darauf verlassen wsürde/könnte, das wirklich nur "Freiwillige" an derartigen Studien teilnehmen. Die Verlockung des Geldes dürfte für alle Parteien viel zu groß sein ... und ich bin nicht einmal geneigt, den dann veröffentlichten Studienergebnissen zu vertrauen.
(18) garfield5607 · 25. September um 23:15
Längerfristige Schäden durch Impfung entdeckt man so auch nicht. Da versagt aber auch das bisherige klassische Verfahren nach dem aktuell freigegeben wird.
(17) steffuzius · 25. September um 19:17
@15 Freiwillig Menschen als "Labortiere" finde ich besser als unfreiwillig Tiere
(16) Honoria1 · 25. September um 17:33
wir werden es bestimmt bald wissen
(15) Marc · 25. September um 17:23
Menschen als "Labortiere"...
(14) steffenw · 25. September um 14:26
Wenn die Ansteckungszahlen weiter steigen ist man als Freiwilliger in so einer überwachten Studie vielleicht sogar besser dran als wenn man sich sonstwo infiziert. Soetwas käme wohl nur für wenige in Frage, aber solange das alles freiwillig ist darf das gern jeder für sich entscheiden.
(13) LordRoscommon · 25. September um 13:15
Wie kriegt man denn sonst raus, ob der Impstoff tatsächlich schützt?
(12) luciges · 25. September um 12:18
"Dem Virus aussetzen" und "Absichtlich infizieren" sind zwei nicht identische Vorgänge. In Deutschland würde wahrscheinlich keine einzige Landes-Ethikkommission so ein Verfahren zulassen.
(11) Muschel · 25. September um 11:36
@6 Aber nicht an sich angeblich freiwillig Infinzierten. Was tut man nicht alles für Geld.
(10) Grizzlybaer · 25. September um 11:27
@7 Aber wenn du dabei draufgehst haste nix von Vergünstigungen, Bundesverdienstkreuz und all dem Anderen.
(9) dicker36 · 25. September um 11:25
@3 Stimmt, es soll Leute geben die gehen sogar für Geld arbeiten, aber Spaß beiseite, ich weiß nicht wie Hoch die Summe sein müsste, damit ich so etwas machen würde. Man weiß ja nicht ob der Wirkstoff auch gegen eventuelle Langzeitfolgen wirkt.
(8) gabrielefink · 25. September um 11:17
@6 Ja, die Impfstoffe werden an Freiwilligen getestet. Aber sie werden nicht absichtlich mit Corona infiziert.
(7) axelnes · 25. September um 11:16
Ich halte das für Sinnvoll, das kann tausenden das leben retten und die Verfahren beschleunigen. Es sind Freiwillige und wenn diese als Helden gefeiert werden und im Fall der Fälle ihr leben lang abgesichert sind, spricht nichts dagegen. Ich würde mir sowas auch in Deutschland wünschen. Bundesverdienstkreuz, hoche Geldsumme als Entschädigung und bei Problemen lebenslange Absicherung. Das ist zig mal besser als unschuldige Tote, Verkrüppelte und ruiniert Menschen durch die Maßnahmen.
(6) Honoria1 · 25. September um 11:10
In Deutschland wird doch auch an Freiwilligen getestet, oder?
(5) nadine2113 · 25. September um 10:57
Die spinnen, die Briten.
(4) lasmayo · 25. September um 09:49
*kopfschüttel
(3) Grizzlybaer · 25. September um 09:28
@1 Leider gibt es viele die für Geld alles machen.
(2) Volker40 · 25. September um 09:26
Vielleicht laden sie D.T. oder einen seiner Clone dazu ein ?
(1) gabrielefink · 25. September um 08:59
<Impfstoff-Tests: London plant absichtliche Corona-Infektion> Ich würde bei sowas nie mitmachen, egal wieviel sie bezahlen.
 
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