Geschätzt und anerkannt. Und doch jeder für sich.

Grafik 1
Krefeld, 13.12.2019 (PresseBox) - "Wie sieht Ihr ideales Unternehmen aus?" Das wollten wir wissen und befragten Personen aus Unternehmen der Investitionsgüterindustrie. Dabei ging es um Aspekte zu Unternehmen, Unternehmensführung, Vorgesetzten, Zusammenarbeit mit Kollegen, Mitarbeitern, Teams und zu guter Letzt um die Bewertung gewisser Motivationswerkzeuge. An der Umfrage beteiligten sich 324 Personen.

Ideale Unternehmensgröße:

Die Vorstellung vom idealen Unternehmen misst sich nach vielen Kriterien, die für die Entscheidung für ein Unternehmen wichtig sind. Im Hinblick auf Unternehmensgröße machen die kleineren Unternehmen das Rennen. So sind für 30% der Teilnehmer Unternehmen bis 1.000 Mitarbeitern ideal und für 43% Unternehmen mit mehr als 1.000 bis zu 10.000 Mitarbeitern (siehe Grafik 1).

Unternehmensführung:

Im Hinblick auf Unternehmensführung gibt es durchweg Verbesserungspotential, insbesondere, wenn es um klare, durchgängige Prozesse geht. Während das Vorhandensein klarer, durchgängiger Prozesse für 96% der Teilnehmer wichtig bzw. sehr wichtig ist, sind derzeit immerhin 58% der Ansicht, dass diese im Unternehmen wenig (40%) bis überhaupt nicht (18%) vorhanden sind. Nachdenklich stimmt auch, dass besonders die Geschäftsführer eine andere Sichtweise haben als alle sonstigen Funktionsbereiche. (siehe Grafik 2).

Anerkennung:

Vorgesetzte, so zeigt die Umfrage, achten im Großen und Ganzen auf ihre Mitarbeiter. Allerdings sind es verstärkt Mitarbeiter mit Führungsverantwortung, die sich von ihrem Vorgesetzten nicht ausreichend anerkannt scheinen, ebenso wie die Mitarbeiter im Vertrieb. Vielfach selbständig arbeitend wird übersehen, dass sie – oftmals fern von der Zentrale – Unterstützung und Feedback benötigen. Insgesamt empfinden 63% die Anerkennung ihrer Leistungen durch den Vorgesetzten als gut (44%) oder sehr gut (19%). Noch mehr jedoch fühlen sich die Meisten (82%) von Kollegen und Mitarbeitern geschätzt (siehe Grafik 3).

Kooperation und Wissenstransfer:

In Bezug auf kooperatives Arbeiten und Wissenstransfer untereinander, was 92% aller Befragten als wichtig (31%) und sogar sehr wichtig (61%) beurteilen, gibt es im Alltag deutliche Mängel. Insgesamt sind 54% der Meinung, dass Kooperation und Wissenstransfer im Unternehmen wenig (50%) bis überhaupt nicht vorhanden (4%) sind. Allerdings zeigen sich Unterschiede in den einzelnen Funktionen (siehe Grafik 4).

Während 59% der Geschäftsführer Kooperation und Wissenstransfer im Unternehmen als gut (17%) bis sehr gut (42%) bewerten, sind es in Vertriebsfunktionen nur noch 52% (31% gut, 21% sehr gut), in Technikfunktionen 44% (23% gut, 21% sehr gut) und in kaufmännischen Bereichen nur 32% (19% gut, 13% sehr gut).

Motivationswerkzeuge:

Um die Mitarbeiter zu motivieren gibt es viele Motivationswerkzeuge. Dabei wünscht sich jedes Unternehmen – unabhängig von der Unternehmensgröße – Mitarbeiter, die sich Herausforderungen stellen und eigenständig arbeiten. Hier stimmen Arbeitgeber und Mitarbeiter scheinbar überein, denn das Motivationswerkzeug herausfordernde Aufgaben mit Spielraum für eigenes Gestalten nimmt durchweg den 1. Rang ein.

Das Gehalt dient dem Lebensstandard und der Absicherung der Familie und rangiert damit in der Gesamtwertung auf Rang 2. Jedoch lässt sich auch dieses Kriterium wie die weiteren in seiner Bedeutung kaum verallgemeinern. Vielmehr ist es von Lebensumständen und Präferenzen eines jeweiligen Mitarbeiters abhängig (Grafik 5).

Die Umfrage interessiert Sie? Dann fordern Sie bitte die vollständige Auswertung an.

Prodatex GmbH
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[pressebox.de] · 13.12.2019 · 08:55 Uhr
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