GEA-Aktie gibt nach weiterer Gewinnwarnung ab

Die Ergebnisentwicklung insbesondere der Kundenindustrie Milchverarbeitung bleibe hinter den eigenen Erwartungen zurück. Vor dem Hintergrund vorläufiger Zahlen für das dritte Quartal rechnet das Unternehmen nun mit einem Umsatzwachstum von etwa 7,5 Prozent (bisher: am oberen Rand von 5 bis 6 Prozent). Die operative Ebitda-Marge soll bei etwa 11,1 Prozent liegen (bisher: am unteren Rand von 12 bis 13 Prozent).

Den Umsatz im Gesamtjahr sieht GEA bei rund 4,8 Milliarden Euro, das operativen Ebitda bei rund 540 Millionen Euro.

Im dritten Quartal hatte GEA nach vorläufigen Angaben einen Auftragsbestand von rund 1,18 Milliarden Euro, das ist ein Plus von 12 Prozent zum Vorjahr (1,057 Milliarden Euro). Den Umsatz steigerte das Unternehmen um 4 Prozent auf 1,180 (1,031) Milliarden Euro. Das operative Ebitda lag mit rund 135 Millionen Euro um 12 Prozent über dem des Vorjehres (120,5 Millionen Euro).

Aktie verliert

Die Aktien von GEA haben sich am Donnerstag im weiter abrutschenden Marktumfeld doch noch für eine klar negative Richtung entschieden. Nach schwankendem Auftakt mit zeitweise nur minimalen Verlusten sackten sie zusehends ab und verloren zum Börsenschluss 3,43 Prozent auf 26,17 Euro.

Öl ins Feuer gossen im Laufe des Morgens einige Analysten. Wenn auch fundamental nicht dramatisch, wertete Analyst Stefan Augustin von Equinet die zurückgenommene Prognose als schlecht für die Stimmung. Ferner schrieb Analyst Wasi Rizvi von RBC, dass es für den Maschinenbauer im Schlussquartal noch viel zu tun gebe, um die Jahresziele erreichen zu können. Er glaubt, dass der Konsens unter die neuen Ziele sinken könnte.

Dow Jones / dpa-AFX Broker

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[finanzen.net] · 11.10.2018 · 18:15 Uhr
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