Berlin/Brüssel (dpa) - Millionen Haushalte in Deutschland dürften im Herbst unter stark gestiegenen Gaspreisen ächzen, verursacht auch durch die neue Gasumlage. Viele könnten das nicht aus eigener Kraft stemmen, warnen Ökonomen. Der Druck auf die Bundesregierung steigt, möglichst bald ein neues ...

Kommentare

(27) 2fastHunter · 17. August um 22:32
@26: Ich sprach von der Herstellung und nicht vom Verbraucherpreis. Frag mal lieber die Händler, wieso Atom- oder Kohlestrom so preiswert ist, wenn er doch so teuer produziert wird. Und rummeckern, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dass alles so teuer und unmöglich umzusetzen sei, obwohl man vorher Jahrzehnte lang die Hände in den Schoß legte, ist wohl die Lösung? Jemandem keine Ahnung vorzuwerfen, nur weil die Meinung nicht gefällt, ist die neue Masche. Früher waren es Schreibfehler...
(26) Chris1986 · 17. August um 21:39
@25 Frag doch mal die Menschen, die jetzt gerne mal 2 Monatseinkommen nur für die Heizenergie aufbringen müssen, um was es denen geht. Du darfst auch gerne aufzeigen, wo man diesen 8cent/kWh Ökostromtarif bekommt. Es lässt sich halt unwissend ganz schnell sagen "Gastherme raus, Wärmepumpe rein", wenn man keine Ahnung von der Materie hat.
(25) 2fastHunter · 17. August um 21:15
@21: Kernkraft kostet 45 (Kohle ist ähnlich unrentabel), Ökostrom ca. 8Cent die kWh. Und jetzt nochmal mit Öl und Gas vergleichen :) Der Energieträger spiel weniger eine Rolle bei der Dämmung der Bude, als der Wirkungsgrad, denn ob ich eine Gasheizung drin habe, oder eine Wärmepumpe, ist beim Wärmeverlust egal. Oder geht es wiedermal nur ums Geld? Ich kann bei billigem Heizstoff eher mehr durch die Esse pusten und sollte daher das beibehalten, auch wenn er endlich/umweltschädlich ist?
(24) TheRockMan · 17. August um 21:01
@23: Und du darfst gerne mal die Kommentare hier durchlesen.
(23) Chris1986 · 17. August um 20:49
@22 Du darfst gerne ausführen, wie der un- oder niedrig gedämmte Bestand (Häuser bis in die 2000er rein) mit normalen Heizkörpern effizient mit Strom beheizt werden soll.
(21) Chris1986 · 17. August um 18:12
@8 Ja, oder man nimmt den Heizlüfter oder baut einen Durchlauferhitzer statt der Heizung ein... Wenn Strom für 10cent/kWh zu bekommen ist, lässt sich tatsächlich auch im Bestand elektrisch heizen. Solange Gas oder Heizöl aber, trotz explodierter Preise, immer noch halb so teuer sind wie Strom, macht es keinen Sinn im Bestand auf elektrische Heizungen umzustellen. Wenn wir aber erstmal alle Kraftwerke abschalten und dann mal schauen, woher der Strom kommt, wird das nichts mit 10cent/kWh...
(20) TheRockMan · 17. August um 18:04
@19: Warum, steht hier seit ACHT Stunden.
(19) Shoppingqueen · 17. August um 17:57
Warum gibt es erst eine Umlage und dann sucht man nach Entlastung? Dann kann der Staat doch direkt an die Unternehmen zahlen.
(18) 2fastHunter · 17. August um 16:55
@15: Der Klimakatastrophe und dem Gaspreis ist Wirtschaftlichkeit reichlich egal. Und wo gibt es denn heute noch Gliederheizkörper? Keiner verlangt eine Goldkantenlösung. Aber alles ist besser, als mit fossilen Brennstoffen das ebenfalls noch ungedämmte Haus mit Gliederheizkörpern zu heizen..
(17) thrasea · 17. August um 16:54
@16 Ja, richtig. Ich sehe keinen Widerspruch.
(16) carnok · 17. August um 16:33
@4 uniper soll doch eine Ausnahme gewesen sein, weil Schlüsselrelevanz. Wenn uniper, als größter Gasimporteur weg wäre, dann wären die Kunden von uniper nicht mehr fähig zu liefern und man hätte einen ganzen Rattenschwanz, daher hat man sich bei uniper beteiligt, so war doch die Aussage aus der Regierung, meine ich mich zu erinnern
(15) Kupke · 17. August um 15:31
@8 So einfach ist das nicht. Eine Wärmepume arbeitet mit maximal 50 Grad Vorlauftemperatur, noch halbwegs wirtschaftlich. Davor heißt es erstmal dämmen was geht, Dann die Gliederheizkörper raus, Heizkörpernieschen dämmen und Plattenheizkörper rein. (Fußboden raus und FB-Heizung ist kaum zu bezahlen). Obiges kostet schon einiges, Dann fehlt noch die Wärmepumpe die auch noch mit 20K + Einbau zu Buche schlägt. Und nen Handerker zu bekommen ist derzeit auch nicht einfach.
(14) TheRockMan · 17. August um 14:46
@13: <<Na dann ändern wir es, damit unser Land vorankommt.>> - *räusper* - schon vergessen? "Es ist Deutschland hier." (Guido Westerwelle) - Hier regiert die rückständige und rückwärtsgewandte Union 16 Jahre am Stück, und kaum ist sie abgewählt, führt sie schon wieder in den Umfragen.
(13) 2fastHunter · 17. August um 14:27
@12: Deshalb schrieb ich ja, dass der KfW-kredit unkompliziert werden soll. Da ist die Politik gefragt. Und da kann sie aktiv etwas für das Jetzt tun. Ständig ist zu hören oder lesen: "Dies und jenes sei kompliziert oder zu bürokratisch." Na dann ändern wir es, damit unser Land vorankommt. Es darf nicht als Ausrede für ein "Immer weiter so" gelten, wenn man das Ende davon schon längs absehen kann.
(12) TheRockMan · 17. August um 13:39
@11: Leider sind KfW-Kredite alles andere als unkompliziert. Ansonsten stimme ich Dir natürlich voll zu.
(11) 2fastHunter · 17. August um 13:30
@10: Förderung auf 60% rauf und nen zinslosen und unkomplizierten KfW-Kredit. Das meinte ich mit Hilfe. Es ist besser, der Staat unterstützt den Bürger beim Loskommen von der Droge, als ihm hintenrum Geld für die Drogen in die Tasche zu stecken. Neben Wärmepumpen gibt es auch noch schicke, autarke Systeme: <link>
(10) TheRockMan · 17. August um 12:22
@9: Keine Sorge, wir sind uns weitgehnd einig. @8 hat ja schon gesagt, dass und warum für den kommenden Winter wohl nicht genug Wärmepumpen installierbar sind. Ja, klar kann man mit Strom heizen - müssen einige Leute sogar, weil keine Gasleitung verfügbar ist - auch mit Nachtstromspeichern. Auch klar sollten die Erneuerbaren da erste Wahl sein. Das Geld für die nötigen Investitionen müssen Häuslebesitzer und Vermieter aber erstmal haben.
(9) commerz · 17. August um 11:31
@8 es gibt vielleicht ein paar Hindernisse, neben der Verfügbarkeit von Handwerkern und Materialien, ist ein Mieter irgendwie nicht so richtig befugt. Vielleicht kann man noch ein komplexes Förderungsmodel einführen, um Möglichkeiten zu schaffen.
(8) 2fastHunter · 17. August um 10:50
@6: Man kann mit Strom heizen. Und diesen bekommen wir problemlos regenerativ produziert. Die Umstellung kostet nicht viel Zeit: Gastherme raus, Wärmepumpe dran. Der Wirkungsgrad mag ohne Fußbodenheizung nicht so groß sein, aber immer noch groß genug. Und ja, das kann sich nicht jeder leisten. Aber wenn wir jetzt unser ganzes Geld investieren, um ein totes und immer teurer werdendes Pferd zu reiten, kommen wir da nie raus. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für den Absprung, daher Hilfe dort hin.
(7) Wasweissdennich · 17. August um 10:16
Bis in die Mittelschicht dabei zu unterstützen weiter bedenkenlos tote Dinosaurier zu verbrennen erscheint mir auch nicht sonderlich sinnvoll und irgendeine Art von Übergangsschmerz wird es eh geben
(6) TheRockMan · 17. August um 09:59
@1: Bei direkten Subventionen an die Gasversorger-Firmen springt die EU dazwischen. @5: Ja, hier gehts aber nicht um Strom. Eine Gasheizung braucht nunmal Gas. Eine Umstellung auch andersartige Heizungen dauert, und man braucht dafür Geld. Wenn einem das Geld vorher abhanden gekommen ist, kann man nicht mehr umstellen.
(5) 2fastHunter · 17. August um 09:46
Welch ein Unfug. Teure und umweltschädliche Energie muss eben auch teuer bezahlt werden. Ökostrom ist preiswert. Lasst es den Markt regeln und gebt den Leuten Hilfe beim Wechsel.
(4) thrasea · 17. August um 09:41
@2 Aber der Staat hat Uniper doch gerettet, hat ~30% der Anteile übernommen? Der Gesamtumfang des Rettungspakets soll ~15 Milliarden betragen haben. <link>
(3) ausiman1 · 17. August um 09:39
Die Steuersätze jeweils um 3% reduzieren , Einkommensteuer, Mehrwertsteuer für gesunde Nahrung auf 7% runtersetzen und für schlechte Nahrung = Chips,Flips, Schokolade, Bonbons) die MWST auf 21% raufsetzen. Dann bleibt auch dem Bruttoverdiener 2.8 Ts bis 4.0 Ts was in der Tasche . Bei 2.8 Ts = 3% = ca. 85€ und bei 4 Ts = ca 120€ und somit würde jeder von de Maßnahmen profitieren.
(2) carnok · 17. August um 09:30
@1 der Staat will im Gassektor nicht groß "einsteigen" (Auslaufmodell, keine Energie der Zukunft), daher keine großzügigen Beteiligungen an den Unternehmen wagen und denWeg über Umlagen durch die Gaskunden gehen, welche dann wieder auf der anderen Seite entlastet werden sollen...
(1) commerz · 17. August um 09:12
ich verstehe nicht, zu erst will man mit einer Gasumlage den Preis steigern und dann mit einer Unterstützung soll es Entlastungen geben. Umverteilung zu Lasten von wem? Irgendwie fehlen Antworten.
 
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