Gamescom 2026: Erstmals komplett ausgebucht, sogar der Präsident kommt
Die Gamescom 2026 hat schon vor dem eigentlichen Start einen Rekord geschafft. Zum ersten Mal in der Geschichte der Messe sind sämtliche verfügbaren Ausstellungsflächen komplett ausgebucht. Und auch auf politischer Ebene gibt es eine Premiere: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht die Gamescom als erstes deutsches Staatsoberhaupt überhaupt.
Mehr als 1.600 Aussteller aus 67 Ländern kommen in diesem Jahr nach Köln. Rund 70 Prozent stammen nicht aus Deutschland. Insgesamt belegt die Gamescom wieder eine Bruttofläche von 233.000 Quadratmetern, doch erstmals konnten sämtliche verfügbaren Standflächen vergeben werden. Das bestätigten Koelnmesse und der game-Verband in ihrer aktuellen Bilanz vor dem Start der Gamescom 2026.
Zum Vergleich: 2025 kamen 1.568 Aussteller nach Köln. Schon beim Start des Ticketverkaufs im März lagen die Anmeldungen für 2026 rund 15 Prozent über dem Vorjahr. Jetzt wissen wir, wohin das geführt hat: Es ist schlicht kein Platz mehr übrig.
Auch Samstag-Tickets sind bereits ausverkauft
Nicht nur Unternehmen wollen zur Gamescom. Auch bei den Besuchern ist die Nachfrage entsprechend hoch. Die regulären Tagestickets für Samstag, den 29. August, sind bereits ausverkauft. Gleiches gilt für die sogenannten Wildcards, mit denen Besucher am Fachbesucher- und Medientag früher Zugang zur Entertainment Area erhalten können. Der offizielle Ticket-Shop weist die entsprechenden Kontingente bereits als „Sold Out“ aus.
Auch für die Opening Night Live selbst gibt es keine Tickets mehr. Die Veranstaltung am 25. August um 20:00 Uhr ist vor Ort ausverkauft, kann aber wie gewohnt kostenlos im Livestream verfolgt werden.
Wer noch zur Gamescom möchte, muss deshalb auf einen der anderen Besuchertage ausweichen. Für Donnerstag, Freitag und Sonntag gibt es noch Tickets.
Indie-Bereich wächst auf mehr als 420 Unternehmen
Besonders stark wächst 2026 die Indie-Szene. Mehr als 420 Unternehmen präsentieren sich in der Indie Area. Im vergangenen Jahr waren es noch 364. Das entspricht einem Wachstum von rund 16 Prozent. Auch international wird die Messe breiter. 47 Länderpavillons aus 40 Nationen sind bestätigt. Neu vertreten sind unter anderem Bulgarien, Zypern, Ungarn, Marokko und Nigeria.
Große Publisher und Plattformbetreiber fehlen natürlich ebenfalls nicht. Microsoft ist mit Xbox stark vertreten und könnte sogar noch eine unangekündigte Überraschung im Gepäck haben. Nintendo ist ebenfalls wieder dabei und dürfte seine Switch 2 entsprechend groß präsentieren. PlayStation fehlt dagegen erneut auf der Messe.
Die Gamescom 2026 muss ihren Besucherrekord erst noch brechen. Beim Platz ist sie bereits am Limit.


