Berlin (dpa) - Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel hat seinen Wechsel in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank verteidigt. «Ich finde es schlimm, dass sofort der Generalverdacht entsteht, man würde sozusagen seine Seele verkaufen, wenn man nach dem Ende seiner politischen Laufbahn eine Aufgabe in ...

Kommentare

(12) thrasea · 26. Januar um 22:10
@11 Naja. Es gibt Regeln bzw. ein Gesetz für Minister und Regierungsbeamte. Demnach gilt für den Wechsel in eine Beschäftigung außerhalb des öffentlichen Diensts eine Karenzzeit von i.d.R. einem Jahr, wenn durch die Beschäftigung öffentliche Interessen beeinträchtigt werden von bis zu 18 Monaten. Gabriel hat sich daran gehalten, vor 22 Monaten hat er sein Ministeramt verloren.
(11) usernummer · 26. Januar um 21:55
@9 Ich denke mal, was ihm besonders angekreidet wird, dass dieser Wechsel so abrupt erscheint. Und das lässt viele an seiner Glaubwürdigkeit zweifeln. Viele denken vielleicht: "Aha, also hat er uns vor kurzem eben doch nur die Taschen vollgehauen".
(10) thrasea · 26. Januar um 21:35
@5 Nein, sicher wäre Gabriel ohne seine SPD "Karriere" nicht in den Aufsichtsrat gelangt. Seine Erfahrung und Beziehungen als Minister und Parteivorsitzender sind doch genau die Qualifikation, auf die es offensichtlich ankommt. Was sollte er sonst machen? Was hilft ihm sein 2.Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien von 1989 heute noch? Gabriel war fast 30 Jahre Vollzeit-Politiker. Umgekehrt gefragt: Glaubst du, dass er die 30 Jahre so geplant hat, dass er Aufsichtsrat werden kann?
(9) thrasea · 26. Januar um 21:25
@8 Mir geht es insbesondere um den Vorwurf der Wählertäuschung. Den sehe ich hier überhaupt nicht als gegeben. Es kann doch keiner erwarten, dass ein Ex-Minister und Ex-Politiker für den Rest seines Lebens auf seinem Hintern sitzt und sich vom Volk alimentieren lässt? Ich kenne keine Partei, die so etwas versprechen würde. Und wenn doch, wäre das Geschrei in der Bevölkerung groß, von wegen Verschwendung und so...
(8) usernummer · 26. Januar um 20:59
@7 Liest Du überhaupt was ich schreibe? Ich habe Dir grad eben gesagt, dass Nr.5 es bereits treffend auf den Punkt gebracht hat. Warum sollte ich das jetzt für Dich nochmal extra wiederholen? Sorry, aber Du hast glaub ich ein ganz anderes Problem.
(7) thrasea · 26. Januar um 20:55
@6 Wie ich darauf komme? Ich warte immer noch - wohl vergeblich - auf eine Antwort von dir, warum Gabriels Posten im Aufsichtsrat der Deutschen Bank bedeutet, dass die SPD verlogen sei und Wählertäuschung betreibe: <link>
(6) usernummer · 26. Januar um 20:35
@3 Wie kommst Du darauf? Natürlich kann ich das erklären, aber Nr.5 hat das schon treffend auf den Punkt gebracht. Die SPD hat ein Problem mit der Ehrlichkeit und Wahrheit, deswegen stehen ja die Umfragewerte genau dort, wo sie grad stehen.
(5) Yoshi3003 · 26. Januar um 15:45
Die Frage ist doch aber auch, ob er ohne die SPD "Karriere" in den Aufsichtsrat der Dt. Bank gelangt wäre? Und dies wäre sicherlich nicht geschehen, bzw. mit großer Wahrscheinlichkeit. Selbiges bei Schröder. Und wenn die Politik immer für den eigenen Vorteil genutzt wird (bzw. die Unternehmen versprechen sich ja auch ne Menge davon, wenn sie Ex-Politiker fürstlich vergüten & berufen), dann spricht das eben nicht für die (SPD-)Werte. Wasser predigen, selber Wein saufen. Normale Jobs tun es auch!
(4) mimalau · 26. Januar um 11:58
Dann wird er sich in Zukunft nicht mehr für die Grundwerte der SPD einsetzen. Was kümmert einem die Arbeitnehmer. Ein wenig hat er seine Seele schon verkauft.
(3) thrasea · 26. Januar um 08:17
@1 Du sparst ja nicht an Kritik. Verlogen, Heuchelei, Wählertäuschung. Aber erklären kannst du das nicht...
(2) k43688 · 26. Januar um 08:03
Es ist vielmehr die Frage, ob Politiker per se (die Ausbildung haben sie idR. nicht) die Qualifikation haben, den Vorstand zu kontrollieren.
(1) usernummer · 26. Januar um 04:45
Was für eine Heuchelei.
 
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