Berlin (dts) - Deutschland sollte nach den Worten des ehemaligen Wirtschafts- und Außenministers Sigmar Gabriel (SPD) seine Verschuldung erhöhen, um Italien und Spanien bei der Bewältigung der Corona-Krise finanziell beistehen zu können. "Mir muss mal jemand erklären, warum wir Deutschen bei der ...

Kommentare

(36) Jewgenij · 28. März um 20:55
Italien und auch Spanien sind wackelkandidaten. Wenn Ihnen nicht geholfen wird, stehen die am Abgrund.
(35) Samderi · 28. März um 17:26
@32 (darauf habe ich ja schon mehrfach hingewiesen). Auch aus Geopolitischer sicht müssen Pleiten verhindert werden. Sonst könnte die Gefahr bestehen das China die Gunst der Stunde nutzt & sich in Form von Rettungskrediten ihren Einfluss in der EU einkauft (ähnlich wie in Afrika). Wie du siehst, befindet man sich hier in einer Zweckmühle. Man kann nur darauf spekulieren das man aus diesen Fehlern lernt und innerhalb der EU mehr auf die Schuldenquote geachtet wird. (2/2)
(34) Samderi · 28. März um 17:26
@32 dennoch ist der Verkauf des Goldbestandes keine Lösung. Gründe wurden ja bereits genannt bei @31 käme noch hinzu, dass der sinkende Kurs auch einen Wertverlust für unsere Reserven bedeutet. Ich stimme dir zu das die Schuldenquoten von einigen EU-Ländern erschreckend ist & dies wird sich konjunkturell während/nach der Pandemie rächen. Aber dennoch sollte innerhalb der EU Staatspleiten verhindert werden. Staatspleiten kosten uns wirtschaftlich am Ende (und langfristig) wesentlich mehr...(1/2)
(33) Pontius · 28. März um 17:06
Ich glaube wir beide schätzen die Situation in Italien und Spanien auch nicht rosig ein, allerdings sollten die aktuellen geringen Kreditzinsen eher "ausgenutzt" werden. Sobald der Zinssatz stärker ansteigt, sind solche Goldreserven "Gold" wert.
(32) Saxone · 28. März um 16:58
@30 @31 Also mich beunruhigt die finanzielle Situation von Italien und auch anderen Ländern. Man darf nicht vergessen, Schulden sind vorgezogene Ausgaben. Das Geld fehlt dann hinten. Irgendwann hat man gar keinen Spielraum mehr.
(31) Samderi · 28. März um 16:19
@30 wenn bekannt wird das Italien seine gesamten (oder einen Großteil) der Goldreserven veräußern wird, werden es wohl weniger als die 100 MRD sein. Der Markt wird auf das plötzliche hohe Angebot mit einem fallenden Kurs reagieren.
(30) Pontius · 28. März um 14:34
@29 Das sind 100 Mrd. - also quasi nix, bei 2 Billionen Schulden.
(29) Saxone · 28. März um 14:03
@28 Dass eine Krise kommen wird, war doch klar. Was haben die Staaten unternommen, um wieder auf Vorkrisenniveau seit der letzten Krise zu kommen? Die ist immerhin mehr als 10 Jahre her. Nicht einmal Deutschland hat es geschafft. Daher sage ich nein. Weil es immer so weitergehen wird. Auch die nächste Krise wird kommen. Italien sitzt auf Goldvorräten von 2.450 t. Sollen sie die erst mal zu Geld machen.
(28) Samderi · 28. März um 13:41
@27 für die Corona-Pandemie können aber die betroffenen Staaten nichts. Sie deswegen Pleite gehen zu lassen und selber dafür ebenfalls unter den Konsequenzen und Auswirkungen zu leiden wäre schlichtweg unstrategisch - und wie nach der Finanzkrise wird auch das BIP in diesen Ländern wieder ansteigen und das eher & schneller wenn man ihnen jetzt unter die Arme greift.
(27) Saxone · 28. März um 13:03
@26 Das ist ein Argument. Nun haben wir aber wieder Krise. Das heißt zurückgehendes BIP bei steigenden Schulden = steigende Verschuldungsquoten
(26) Pontius · 28. März um 12:46
@25 Diese Länder konnten das rapide Schuldenwachstum stoppen: <link> <link> <link> - bezieht man es auf das BIP so konnte vor allem Irland die Verschuldungsquote deutlich verringern.
(25) Saxone · 28. März um 12:41
@24 Wenn ich mir das hier so <link> anschaue, dann stimmt deine Aussage nicht. Die Staatsverschuldung von Griechenland, Portugal und Irland steigt immer weiter. Und da sind die Coronaauswirkungen noch gar nicht enthalten.
(24) Samderi · 28. März um 11:52
@23 Das die Zinsen ja niedrig gehalten werden ist doch logisch. Was passiert bei hochverschuldeten Staaten die noch mehr Zinsen zahlen müssen? Richtig, sie kommen noch eher ins schwanken. Anreize bestehen, auch die Staatsverschuldung ist in der EU geregelt (aktuell wegen der Coronavirus-Pandemie außer Kraft). Griechenland erholte sich dadurch ebenfalls und ist im richtigen Kurs, Irland & Portugal konnten dank ESM ebenso gerettet werden und machen nicht weiter wie zu vor...
(23) Saxone · 28. März um 08:13
@19 Die Zinsen werden hier künstlich niedrig gehalten. Die Staaten im Euroraum hätten bei risikogerechten Zinssätzen erheblich höhere Zinslasten zu zahlen. Genau deine Denkweise führt erst dazu, dass diese Staaten überhaupt keine Anreize haben, ihre Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen. Irgendjemand wird sie schon retten, weil alle Angst vor den Folgen haben. Der Euro war und ist ein Fehler und treibt die Staaten eher auseinander als dass er sie eint.
(22) Pontius · 28. März um 07:34
@18 Sein Beispiel ist fragwürdig, ihm ging es sicher um die Größenordnung. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass 1% deutsche Neuverschuldung für Italien und Spanien kaum eine Auswirkung haben wird.
(19) Samderi · 28. März um 00:44
@8 wie es @10 schon angedeutet hat: Spanien als auch Italien sind noch solvent. Eine Einstellung fälliger Forderungen ist nicht gegeben und somit liegt keine (Staats)Pleite vor. Wenn die 3. (ITA) als auch die 4. (ESP) stärkste Volkswirtschaft innerhalb der EU pleite wären, würde diese Auswirkungen nicht an deren Landesgrenze halt machen...
(18) weltball · 28. März um 00:42
Hey Leute, kann der Gabriel nicht rechnen? Seid wann sind 1% von 150 Millarden gleich 10 Millarden geschweige 10 %.Prozentrechnung fällt dem wohl schwer.
(14) tastenkoenig · 27. März um 23:35
Glaubt denn jemand, es würde unterm Strich billiger, wenn Italien pleite ginge?
(12) LordRoscommon · 27. März um 23:22
@11: Italienische Staatsanleihen haben mir in der Vergangenheit gutes Geld eingebracht, genau wie Griechische. Dahingegen war der Soli für den "Aufbau" Saxens rausgeschmissenes Geld. In der Zeit des Faschisten Salvini hab ich mein Geld aus Italien abgezogen. Saxen muss ich zwangsweise finanzieren. Passt mir nicht. Stinkt mir. SÄXIT!
(11) Saxone · 27. März um 22:58
@10 Dann steck doch dein Geld in italienische Staatsanleihen, wenn du der Meinung bist, dass die so sicher sind. Ich würde mich davor hüten.
(10) LordRoscommon · 27. März um 22:48
@8: Egal wie hoch deine Schulden sind - pleite bist du erst, wenn du deine Schulden nicht mehr bedienen kannst in Zins und Tilgung.
(9) Mehlwurmle · 27. März um 22:42
Naja, Italien war faktisch schon vor Corona hoffnungslos überschuldet. Und Unternehmen die schon vorher Pleite waren bekommen ja auch keine Unterstützung...
(8) Saxone · 27. März um 22:23
@6 Und wenn diese Staaten bereits pleite sind und nur noch am Tropf der EZB hängen? Selbst Deutschland erfüllt schon seit vielen Jahren nicht mehr die Stabilitätskriterien des Euro.
(7) ticktack · 27. März um 21:43
NEIN! Zumindest nicht für die Italiener. Ihr EZB-Präsident Draghi hat in guten Zeiten viel zu viel Geld auf Kosten von Sparern in Deutschland verbrannt, die im Alter nicht verelenden wollen.
(6) Samderi · 27. März um 21:37
@1 Ein Tropfen auf den heißen Stein. Selbst wenn er sein ganzes Vermögen spendet, verpufft es nur. @2 Erhöhungen finden regelmäßig statt: BAföG (2019), Hartz IV (2020), Rente (2019 und ab 07/2020), Kindergeld (2019 und ab 01/2021) @3 Eurobonds könnten dann wenigstens verhindern das Spekulanten auf die Pleiten dieser Staaten wetten. Aber der ESM könnte das bessere Instrument dafür sein. Wir exportieren das meiste innerhalb der EU. Eine Staatspleiten in Spanien & Italien würde uns auch treffen
(5) wechselfrau · 27. März um 21:34
wollen wir nicht erst mal schauen was auf Deutschland selbst noch alles zu kommt und dann später darüber reden ??? auch hier wird das in den nächsten Monaten eng werden
(4) k3552 · 27. März um 21:16
Wir müssen als Europäer schon zusammenhalten. Meine Wunschvorstellung ist eine gemeinsame Welt, ohne Krieg. Wie soll man denn sonst anfangen? Ich bin zu alt um das Wunschergebnis zu erleben. Wenn wir als Deutsche ein paar zusätzliche Schulden aufnehmen um Italien und Spanien zu helfen, dann sollten wir das tun. Wir Deutsche fahren so gerne in diese Länder in Urlaub. Und ein bisschen vom 2. Weltkrieg ablenken das wir hinzugelernt haben könnte uns als Image auch nicht schaden.
(3) Saxone · 27. März um 21:15
So langsam wird die Katze aus dem Sack gelassen. Als nächstes kommen dann Eurobonds.
(2) B-Ost · 27. März um 21:14
Wieso erhöht Deutschland dann nicht das BAföG, die HartzIV-Sätze, kleine Renten, das Kindergeld ...? Dafür ist komischerweise kein Geld da. Jetzt soll Deutschland plötzlich nach Gabriels Meinung Schulden für Spanien und Italien machen?
(1) frank61860 · 27. März um 21:10
"Mir muss mal jemand erklären, warum Sigmar Gabriel bei der Einkommenshöhe, die er jetzt erreicht hat, nicht ein Prozent als Wirtschaftshilfe für Italien oder Spanien zur Verfügung stellt. Ich wäre dafür, sogar zehn Prozent zur Verfügung zu stellen"
 
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