Karlsruhe (dpa) - Es passiert in einer Juni-Nacht 2018, vor einem Supermarkt in Olching bei München. Caro und Franzi sind noch unterwegs, «containern» - die Studentinnen fischen im Müll nach aussortierten Lebensmitteln, die man noch essen kann. Plötzlich sind da zwei Polizisten. Obst, Gemüse und ...

Kommentare

(17) Gommes · 09. November um 00:17
@16 wer kann den nachweisen was aus welcher tonne ist zum glück gibt es märkte die das tolerieren weil die entsorgung ein haufen geld kostet
(16) Mehlwurmle · 08. November um 23:17
Natürlich muss ein Markt sowas anzeigen. Denn wenn sich dann einer der Container-Durchwühler am Ende doch den Magen an den weggeworfenen Waren verdirbt, ist doch dann bei unserer Justiz wahrscheinlich der Markt dran schuld. Findige Rechtsanwälte die das dann auch vor Gericht bringen, werden sich sicher finden lassen.
(15) AS1 · 08. November um 22:00
Bei Hausfriedensbruch - je nach den örtlichen Umständen - gehe ich ja noch mit. Der Verschluß des Containers geschieht ja nicht zur Sicherung des Eigentums, sondern zum Erfüllen hygienerechtlicher Vorschriften. Offensichtlich mußte er ja auch nicht durch die Studentinnen aufgebrochen werden. Also Diebstahl fällt m.E. aus, da die Tatbestandsmerkmale durch den Sachverhalt nicht erfüllt werden.
(14) AS1 · 08. November um 21:57
Ganz so einfach, wie die bisherigen Gerichte das dargestellt haben, ist es nicht. Auch nach deutschem Recht definiert sich Abfall unter anderem dadurch, daß der Eigentümer der Sache sein Besitzrecht daran aufgibt. Insofern gibt der Supermarkt durch das Verbringen in den ja offensichtlich für die Entsorgung vorgesehenen Container auch sein Besitzrecht auf. Der Entsorger ist ein Dienstleister.
(13) fuerteamigo · 08. November um 20:29
@6 sehr gut geschrieben, sehe ich genauso. @3 oh scheiße, dann würde ja keiner mehr unseren privaten Müllsammelaktionen unterstützen. Aber so skurill sind wir Menschen :-(
(12) Muschel · 08. November um 14:45
@10 Wußte ich, wird aber allgemein toleriert, die Sache mit dem Sperrmüll. Warum dann so ein Mist? Bei Sperrmüll in "besseren" Gebieten geben sich die Transporter die Klinke in die Hand.
(11) lutwin52 · 08. November um 14:18
Eigentlich ist die Antwort klar. Nehmen wir eine Angestellte in der Küche einer Firma. Sie nimmt weggeworfenen Fisch am Freitag mit nach Hause. Sie wird fristlos gekündigt. Das passiert nicht wenn sie vorher ihren Chef fragt.
(10) tastenkoenig · 08. November um 13:59
Hier gehört er streng genommen dem Entsorger, sobald er am Straßenrand steht. Abfall ist bei uns ein Wirtschaftsgut. Theoretisch dürfen sich Studenten etc. auch keine Möbel vom Sperrmüll mopsen.
(9) Spock-Online · 08. November um 13:50
In den USA wird Dein Müll zum Allgemeingut wenn Du ihn an den Straßenrand stellst. Du gibst dann Dein Besitzrecht ab. Sollte man auch hier einführen.
(8) CashKarnickel · 08. November um 10:47
@3 Ich hätte nicht gedacht, daß das mal passieren wird, aber ich stimme dir 100%ig zu...
(7) gabrielefink · 08. November um 09:30
Es wird Zeit das dafür gesorgt wird, dass noch essbare Lebensmittel erst gar nicht in einer Mülltonne landen!
(6) Moritzo · 08. November um 08:59
Ich bin schon jetzt sehr gespannt, was bei der Klage heraus kommt. Wahrscheinlich so etwas wie: Es war Privatgelände und die Container waren verschlossen. Also Hausfriedensbruch und Einbruch in eine Tonne. Rechtlich gesehen eine Straftat. Wahrscheinlich werden die weggeworfenen Lebensmittel dabei als Nebensache in einer Juristischen Paragraphenschlacht untergehen. Ich hoffe mal, dass es anders läuft und die Lebensmittel in den Vordergrund gestellt werden. Sie gehören nicht weg geworfen.
(5) Wasweissdennich · 08. November um 08:52
@3 naja die eigene Tonne ist schon was anderes als die Natur :p aber die Menschen die Lebensmittel Containern sind eher junge Menschen mit Idealen als die die es tatsächlich am Schwersten haben und da eher Pfandflaschen suchen
(4) Wasweissdennich · 08. November um 08:45
" besonders schwerer Fall des Diebstahls" am Arsch, brauchbare Lebensmittel in die Tonne werfen gehört bestraft und nicht das retten
(3) Reddogg · 08. November um 08:45
Aber eine Gesellschaft zeigt ihre Menschlichkeit darin wie sie mit dem Teil der Gesellschaft umgeht die es meist am schwersten hat.Gerade wie man gerichtlich es aufs äußerste treibt. @4 Die Frage würde sich ja auch stellen, wie ist es mit Müll. Müll der von Idioten in Wald und Wiesen geschmissen wird und andere dies verwenden und in die Mülltonne bringen oder so. Wäre dies dann auch ein Diebstahl wenn die Naturverdrecker zurückkommen und die Leute beim "aufräumen" erwischen?
(2) Reddogg · 08. November um 08:43
@1 heute wieder so menschlich? @topic: ich finde wenn die Lebensmittel eh zur Entsorgung vorgesehen waren, sollte das sowieso egal sein wer sich da was rausholt. Da es sich dort um ausschließlich Lebensmittel-Container handelt ist es eben nicht dasselbe wie @1 vermuten lässt das man in privatem Müll (allem) sucht, sondern ausgewählt bei Lebensmittel die entsorgt werden müssen. Ebenso würde ich es sehen wenn Menschen in der Papiertonne sich Unterlagen für die Nacht entwenden würden.
(1) tibi38 · 08. November um 08:28
Bei mir hat auch keiner was in der Tonne verloren
 
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