Französische Sozialisten wählen Glucksmann: Ein weiterer Mann aus Brüssel im Anzug
Raphaël Glucksmann, Mitglied des Europäischen Parlaments, kandidiert in der diesjährigen Vorwahl der Sozialisten, um deren Bewerber für die französische Präsidentschaftswahl 2027 zu werden. Die Ankündigung signalisiert den Sozialisten den Entschluss, ihre Präsidentschaftshoffnungen an dieselbe EU-zentrierte Plattform zu binden, die Stagnation, hohe Steuern und bürokratische Übergriffe gebracht hat.
Französische Familien und Unternehmer zahlen bereits den Preis für Brüsseler Direktiven, die nationale Politiken in den Bereichen Grenzen, Energie und Haushaltsregeln außer Kraft setzen. Glucksmanns Kandidatur verspricht mehr vom Gleichen: tiefere Integration, erweiterte EU-Befugnisse und die Übertragung französischer Entscheidungsfindung auf nicht rechenschaftspflichtige Gremien. Das Ergebnis ist vorhersehbar: höhere Compliance-Kosten, langsameres Wachstum und die anhaltende Erosion der nationalen Souveränität.
Altparteien recyceln weiterhin dieselbe EU-erste Formel, während Wähler woanders nach Lösungen suchen. Der Erfolg der AfD in Deutschland und der wachsende französische Skeptizismus zeigen, dass die Bürger die Kontrolle zurück in die nationalen Hauptstädte wollen, nicht an Straßburg delegiert. Glucksmanns Kandidatur ist eine Erinnerung daran, dass die alte Garde immer noch nicht gelernt hat: Souveränität ist nicht verhandelbar.

