Paris (dpa) - Der ehemalige französische Präsidentschaftskandidat François Fillon ist wegen Scheinbeschäftigung seiner Ehefrau zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Ein Pariser Gericht verhängte am Montag fünf Jahre Gefängnis, davon drei auf Bewährung, wie französische Medien übereinstimmend ...

Kommentare

(7) DJBB · 30. Juni um 17:04
der wird doch eh nie sitzen... macht euch da keine hoffnung
(6) AS1 · 30. Juni um 11:16
@5 Diese Aussage impliziert, daß höhere Strafen zu mehr Abschreckung und damit zu weniger Straftaten führen. Dem ist nicht so, hier exemplarisch dazu eine Quelle: <link>
(5) suse99 · 30. Juni um 11:04
Die Frage ist nicht, ob es möglich wäre, den Staat dermaßen zu betrügen. Sondern die Höhe der Strafe ist fraglich. Ein kleiner Dieb sitzt in D länger als ein Millionenbetrüger bei ähnlicher Wiederholungsneigung. Bei der Bemessung des Strafmaßes sind unsere Richter recht oft wohl eher auf Seiten der "armen" Täter. Abschreckend ist unser System jedenfalls anscheinend nicht.
(4) AS1 · 30. Juni um 10:38
@3 Der Vergleich hinkt, das französische System ist falsch. Hier wäre es niemals möglich gewesen, eine Familienangehörige zu derart horrenden Konditionen über Jahre zu beschäftigen. Eine ähnliche Affäre gab es vor einiger Zeit im bayrischen Landtag. Obwohl es da um wesentlich geringere Summen ging, blieb das Beschäftigungsverhältnis nicht unentdeckt und hatte sofort Konsequenzen.
(3) suse99 · 30. Juni um 10:35
Und bei uns geht ein öffentlich bekannter Mensch mit Millionen Steuerbetrug gerade mal für ein paar Monate in den Knast, wird auch noch früher entlassen und darf da weitermachen wo er aufgehört hat. Welches System ist falsch?
(2) suse99 · 30. Juni um 10:34
@1: Das steht in dem Artikel.
(1) itguru · 29. Juni um 17:14
Hoffentlich gehört zur Strafe auch dazu, das er die veruntreuten Gelder zurück zahlen muß.
 
Diese Woche
08.07.2020(Heute)
07.07.2020(Gestern)
06.07.2020(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News