Frankreich liefert der Ukraine Militärausrüstung im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg
Frankreich liefert der Ukraine im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg weitere Militärausrüstung. Wie der französische Verteidigungsminister Sébastian Lecornu am Donnerstag in Paris bekannt gab, sollen der Ukraine in diesem Jahr 78 Haubitzen vom Typ Caesar, 40 Marschflugkörper vom Typ Scalp und Hunderte Luft-Boden-Raketen des Typs A2SM zur Verfügung gestellt werden. Die Caesar-Haubitzen, die größtenteils vom französischen Hersteller Nexter gefertigt werden, bieten der Ukraine die Möglichkeit, gezielte Angriffe auch weit hinter den russischen Frontlinien durchzuführen. Ziel ist es, der Ukraine kurzfristig die Verteidigung ihres Staatsgebiets zu ermöglichen und langfristig den Aufbau der ukrainischen Artillerie zu unterstützen. Für den Großteil der Haubitzen soll noch eine Finanzierung gefunden werden. Lecornu teilte mit, dass sechs bereits angeforderte Geschütze in den nächsten Wochen geliefert werden und Frankreich für weitere 12 Haubitzen eine Finanzierung von 50 Millionen Euro übernimmt. Es fehle jedoch noch die Finanzierung für 60 Caesar-Kanonen, wofür der Minister einen Appell an die Verbündeten richtete. Des Weiteren wurden die Luft-Boden-Raketen angepasst, um sie von Flugzeugen sowjetischer Bauart abfeuern zu können, wie sie derzeit von der ukrainischen Luftwaffe genutzt werden. Ukraines Verteidigungsminister Rustem Umjerow betonte, dass eine Stärkung der Artillerie ein entscheidender Faktor sei, um den Krieg zugunsten der Ukraine zu beeinflussen. Insbesondere fehle es an Munition, da Russland laut Umjerow 20 Mal so viele Geschosse abfeuere wie die Ukraine. Die französischen Lieferungen von Haubitzen, Marschflugkörpern und Luft-Boden-Raketen sollen der Ukraine dabei helfen, sich gegen den russischen Angriffskrieg zu verteidigen und ihre Position zu stärken. (eulerpool-AFX)

