Forsa: Jeder Zweite hält beschlossene Maßnahmen für angemessen

Köln (dts) - Die Hälfte der Bürger (50 Prozent) hält die von Bund und Ländern beschlossene Verlängerung des Teil-Lockdowns und die zusätzlichen Maßnahmen alles in allem für angemessen. 19 Prozent gehen die Maßnahmen zu weit, 29 Prozent gehen sie hingegen nicht weit genug, ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der RTL/n-tv-Redaktion. Dass die getroffenen Maßnahmen zu weit gingen, meinen am ehesten die Anhänger der FDP (46 Prozent) und der AfD (56 Prozent).

58 Prozent der Befragten geben zudem an, dass sie die beschlossenen Maßnahmen alles in allem verständlich finden, 33 Prozent (vor allem die Anhänger der AfD) finden sie eher verwirrend. Neun Prozent geben an, dass sie sich damit noch nicht weiter auseinandergesetzt haben. Die weit überwiegende Mehrheit der Bundesbürger (86 Prozent) glaubt, dass der gerade verlängerte "Teil-Lockdown" im Januar noch einmal verlängert wird. Elf Prozent gehen davon aus, dass nach den Feiertagen im Januar damit begonnen wird, die Beschränkungen schrittweise zu lockern. Vom 23. Dezember bis zum 1. Januar sollen den Beschlüssen zufolge Treffen von maximal zehn Personen – plus Kinder unter 14 Jahren – möglich sein. Weniger als die Hälfte der Bundesbürger (44 Prozent) findet diese Regelung für die Weihnachtsfeiertage angemessen. Fast ebenso viele (41 Prozent) meinen hingegen, dass man auf Lockerungen für Weihnachten verzichten sollte. Lediglich 14 Prozent der Befragten finden, man hätte weiter als geplant lockern sollen. Letzteres meinen wiederum vor allem die Anhänger von FDP (36 Prozent) und AfD (41 Prozent). Mit Blick auf Silvester finden nur 30 Prozent der Befragten diese Regelung angemessen. Eine Mehrheit von 59 Prozent ist dagegen der Ansicht, dass man auf Lockerungen für Silvester hätte verzichten sollen. Elf Prozent meinen, man hätte für Silvester weiter als geplant lockern sollen. Nur 28 Prozent der Bürger glauben, dass es mit den beschlossenen Maßnahmen gelingen wird, das Infektionsgeschehen einzudämmen, so dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. 60 Prozent glauben nicht, dass das mit diesen Maßnahmen gelingen wird. 21 Prozent der Befragten geben an, dass sie ihre Pläne für die nächsten Wochen aufgrund der beschlossenen Maßnahmen verändern werden. Bei den meisten (78 Prozent) bleiben die Pläne davon weitgehend unberührt. Für die Erhebung befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL am 26. November 2020 insgesamt 1.014 Personen.
Politik / DEU / Gesundheit / Gesellschaft
26.11.2020 · 17:51 Uhr
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