FNSKU direkt auf Karton drucken statt Etiketten aufkleben
REINER zeigt, wie sich Amazon-FBA-Barcodes per mobilem Direktdruck auf geeignete Verpackungen aufbringen lassen – ohne separates Klebeetikett.

14. September 2026, 11:46 Uhr · Quelle: Pressebox
Der mobile Direktdruck ersetzt Etiketten und reduziert Materialverbrauch sowie Arbeitsschritte bei der FNSKU-Kennzeichnung.

Furtwangen, 14.09.2026 (PresseBox) - Wer Produkte über Amazon FBA versendet, muss für eine zuverlässige und eindeutig zuordenbare Kennzeichnung sorgen. Bei vielen Artikeln kommt dafür eine FNSKU zum Einsatz. Üblicherweise wird der Amazon-Barcode auf ein Etikett gedruckt und anschließend auf die Produktverpackung geklebt. REINER zeigt eine Alternative: Mit mobilem Direktdruck lässt sich der FNSKU-Code direkt auf geeignete Verpackungen wie Kartonagen oder Faltschachteln drucken. 

FNSKU-Kennzeichnung als zusätzlicher Arbeitsschritt 

Für Amazon-Seller, Prep-Center und Fulfillment-Dienstleister gehört die Kennzeichnung häufig zum täglichen Verpackungsprozess. Beim klassischen FNSKU-Label müssen zunächst die passenden Etiketten gedruckt, dem jeweiligen Produkt zugeordnet, aufgeklebt und anschließend auf Position und Lesbarkeit kontrolliert werden. 

Mit steigenden Stückzahlen oder häufig wechselnden SKUs wächst damit auch der Aufwand. Falsch zugeordnete Labels, schlecht aufgebrachte Etiketten oder sich lösende Kanten können zusätzliche Kontrollen und Nacharbeit erforderlich machen. 

Gleichzeitig entsteht durch Etiketten und Trägermaterial zusätzliches Verbrauchsmaterial. 

FNSKU direkt auf die Verpackung drucken 

Eine Alternative kann der mobile Direktdruck sein. Dabei wird der benötigte FNSKU-Code nicht zunächst auf ein Etikett gedruckt, sondern direkt auf die Verpackungsoberfläche aufgebracht. 

Mit dem mobilen Kennzeichnungsgerät jetStamp® 1025 von REINER können beispielsweise 1D-Barcodes und zugehörige Klartexte direkt auf geeignete Kartonagen, Faltschachteln oder Versandverpackungen gedruckt werden. Das jeweilige Druckbild wird digital hinterlegt und kann passend zum Produkt ausgewählt werden. 

Dadurch kann ein kompletter Arbeitsschritt entfallen: 

  • keine separaten Etikettenrollen 
  • kein Trägermaterial 
  • kein manuelles Aufkleben 
  • keine abstehenden Etikettenkanten 
  • weniger Materialabfall 
  • weniger potenzielle Fehlerquellen beim Anbringen der Kennzeichnung 
Die FNSKU selbst bleibt dabei erhalten. Lediglich die Art, wie sie auf die Verpackung gelangt, verändert sich. 

Direktdruck auf braunem Karton erfolgreich getestet 

Dass der Ansatz in der Praxis funktionieren kann, zeigt ein Test von REINER. Dabei wurde ein FNSKU-Code mit dem jetStamp® 1025 direkt auf eine braune Kartonverpackung gedruckt. Der aufgedruckte Amazon-FBA-Barcode konnte im weiteren Prozess erfolgreich verarbeitet werden. 

Der jetStamp® 1025 arbeitet mit einer Auflösung von bis zu 300 dpi und bietet eine Druckfläche von bis zu 85 mm Länge bei rund 25 mm Druckhöhe. Neben Barcodes lassen sich auch Texte, Nummerierungen, Datumsangaben oder weitere variable Informationen drucken. 

Je nach Oberfläche, Tinte, Kontrast und Druckbild ist eine Barcodequalität bis Grade 4.0 (A) möglich.

Besonders interessant bei wiederkehrenden FBA-Prozessen 

Der Direktdruck kann insbesondere für Unternehmen interessant sein, die regelmäßig größere Mengen für Amazon FBA vorbereiten oder unterschiedliche Produkte kennzeichnen müssen. 

Typische Einsatzbereiche sind beispielsweise: 

  • Amazon-Seller mit regelmäßigem FBA-Versand 
  • Private-Label-Anbieter 
  • Prep-Center 
  • Fulfillment-Dienstleister 
  • Unternehmen mit häufig wechselnden SKUs 
  • hochwertige Produktverpackungen, bei denen große weiße Etiketten optisch stören 
  • Anwendungen, bei denen Etiketten- und Trägermaterial reduziert werden sollen 
Durch die digitale Auswahl der Druckbilder lassen sich unterschiedliche Kennzeichnungen mit demselben Gerät aufbringen, ohne für jede Variante eine separate Etikettenrolle vorhalten zu müssen. 

Verpackung und Barcode müssen zusammenpassen 

Nicht jede Verpackung ist automatisch für den FNSKU-Direktdruck geeignet. Entscheidend sind unter anderem Material, Oberflächenbeschaffenheit, verwendete Tinte, Kontrast und die spätere Scanbarkeit des Barcodes. 

REINER empfiehlt deshalb, den Direktdruck vor dem produktiven Einsatz auf der jeweiligen Originalverpackung zu testen. Besonders gut eignet sich der Ansatz für Anwendungen auf Karton; je nach Oberfläche können auch weitere Verpackungsmaterialien geprüft werden. 

So lässt sich vorab feststellen, ob der FNSKU-Code zuverlässig gedruckt und im vorgesehenen Prozess gelesen werden kann. 

Die FNSKU bleibt – das Klebeetikett nicht immer 

Für Unternehmen, die regelmäßig Produkte für Amazon FBA vorbereiten, kann der mobile Direktdruck eine Möglichkeit sein, die Kennzeichnung stärker in den bestehenden Verpackungsprozess zu integrieren.

Statt FNSKU-Etiketten zu drucken, abzuziehen, aufzukleben und zu kontrollieren, wird der benötigte Barcode direkt auf die geeignete Verpackungsoberfläche gedruckt. So lassen sich Materialverbrauch und manuelle Arbeitsschritte reduzieren. 

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, eine eigene Verpackung für den FNSKU-Direktdruck prüfen zu lassen, finden Interessierte unter: 

https://marking.reiner.de/newsroom/anwendungen/amazon-fnsku-direkt-auf-verpackung-drucken/ 

Amazon FBA / FNSKU / Direktdruck / Verpackungskennzeichnung / jetStamp 1025 / Prep-Center / Fulfillment
[pressebox.de] · 14.09.2026 · 11:46 Uhr
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