Fitness-Gruppe Beachbody plant Börsengang via SPAC - Ex-Disney-Manager an Bord

• Beachbody nutzt SPAC für Börsengang
• Triple-Merger geplant
• Drei ehemalige Disney-Größen im Team

Die Forest Road Acquisition Corp., eine sogenannte Special Purpose Acquisition Company (SPAC), hat laut dem Nachrichtenportal "Deadline" angekündigt, Beachbody aufzukaufen und dann an die Börse zu bringen.

Triple-Merger auf Beachbody

Geplant sei ein Dreifach-Merger von Forest Road, Beachbody und der Myx Fitness Holdings. Dabei handelt es sich bei Myx um eine at-Home-Fitnessplattform und bei Beachbody um ein in Privatbesitz befindliches amerikanisches Fitness- und Medienunternehmen mit Sitz in Santa Monica (Kalifornien), das die Marken Beachbody On Demand und Openfit betreibt.

Nach Abschluss der Transaktion werde The Beachbody Company die Muttergesellschaft von Beachbody On Demand (BOD), Openfit und Myx sein. Wie "Deadline" berichtet, soll es im zweiten Quartal 2021 soweit sein. Die fusionierte Gesellschaft werde dann unter dem neuen Ticker-Symbol BODY an der NYSE gelistet.

In diesem Zusammenhang werde das zusammengefasste Geschäft mit insgesamt 2,9 Milliarden Dollar bewertet und es werde erwartet, dass die Bilanzsumme einen Cash-Zuwachs um über 420 Millionen Dollar erfährt.

Hochkarätiges Team bei Forest Road

Zum Forest Road Team zählen gleich drei Größen aus der Unterhaltungsindustrie, die zuvor Spitzenpositionen bei Disney innehatten: Der frühere COO & CFO von Disney Tom Staggs gehört dem Board von Forest Road an. Daneben wird Forest Roads strategischer Berater und Ex-Disney-Manager Kevin Mayer dem Board des fusionierten Unternehmens angehören. Und schließlich gehört auch der frühere Disney-Manager Salil Mehta zum Team.

Mayer sieht offenbar großes Potential im Fitnessmarkt. So glaubt er, dass Beachbody seinen Umsatz von geschätzten 1,1 Milliarden Dollar im Jahr 2021 auf bis zu über 3 Milliarden Dollar in 2025 steigern kann.

Was ist ein SPAC?

Die Forest Road Acquisition Corp. ist eine sogenannte "Special Purpose Acquisition Company", was sich mit Akquisitionszweckunternehmen oder Mantelgesellschaften übersetzen lässt. Sie ist also lediglich eine leere, aber börsennotierte Unternehmenshülle, deren Organisatoren Geld bei Investoren einsammeln, um damit ein anderes vielversprechendes Unternehmen aufzukaufen, das dann mit dem SPAC verschmolzen und auf diesem Weg - quasi über eine Abkürzung - an die Börse gebracht wird.

Für das aufgekaufte Privatunternehmen hat dies den Vorteil, dass der Börsengang deutlich unkomplizierter als bei einem traditionellen IPO (Initial Public Offering) wäre. Denn zum einem muss man sich nicht selbst auf die Suche nach Investoren begeben, zum anderen entfällt der langwierige Genehmigungsprozess der US-Börsenaufsicht SEC.

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[finanzen.net] · 26.02.2021 · 10:17 Uhr
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