Berlin (dts) - Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Katja Suding fordert von der Bundesregierung, in der Coronakrise rasch eine Ausstiegsstrategie vorzulegen. "Es muss unbedingt schon jetzt eine Exit-Strategie entwickelt werden", sagte sie dem "Spiegel". Die Bundestagsabgeordnete aus Hamburg ...

Kommentare

(37) LordRoscommon · 05. April um 14:21
Aktuelle Daten sind schon interessant, aber sie müssen in Kontext zu langfristigen Erkenntnissen stehen. Das ist wie mit Wetter und Klima.
(36) gabrielefink · 05. April um 14:05
... FORTSETZUNG: Man muss auch einräumen, da wir eine derartige Situation noch nie hatten, müsse die Beteiligten ja auch erst einmal lernen und Erfahrungen sammeln und sich vor allem der weltweit veränderten Situation anpassen. Und ein bisschen Vertrauen zu unseren Entscheidungsträgern sollte man als Bürger schon auch haben und bedenken, das sind auch nur Menschen die ihr Bestes geben!
(35) gabrielefink · 05. April um 14:05
Ich gebe zu, in einer solchen (vor allem neuen und ungewohnten) Krise, kann auch mal eine (vielleicht auch entscheidende) Lageänderung verspätet kommuniziert werden. Aber Aufgrund dessen, was mir über verschiedene Quellen und besonders durch die täglichen Pressekonferenzen aller Bereiche vermittelt wird, bin ich schon optimistisch, dass weitestgehend und rechtzeitig die richtigen Entscheidungen getroffen werden. ...
(34) AS1 · 05. April um 13:45
@31 Dadurch geht dann häufig wertvolle Zeit verloren. Was die Information der Öffentlichkeit anbelangt, so wird die meiste Zeit am Anfang verbraucht, wenn das Format und die Inhalte festgelegt werden. Danach geht das dann im weiteren Verlauf sehr schnell, weil man nur noch die Änderungen einpflegt und das Rad nicht neu erfindet.
(33) Stiltskin · 05. April um 13:44
Es ist doch unstrittig, dass sich jeder ein Ende der Beschränkungen des täglichen Lebens, aller sozialen Kontakte wünscht. Ich habe aber meine Zweifel, ob es wirklich so einfach sein/ schnell gehen wird, wie es sich die meisten von uns wünschen und erhoffen. Denn bei meinen täglichen Spaziergängen sehe ich, dass Kontaktbeschränkungen/ Verbote massenhaft mißachtet. werden- z.B im Magdeburger Rotehorn Park- Fahrradkolonnen, herumtobende, bolzende Gruppen, Gedränge an Eiswagen usw.
(32) AS1 · 05. April um 13:43
@31 Ok. Was die "naive Annahme" anbelangt, daß die Entscheidungsträger nicht laufend über die aktuelle Lage informiert sind, so habe ich nur Erfahrungen auf Kreis- und Landesebene. DIe Daten sind die gleichen, wie sie auch die Öffentlichkeit zu erfahren bekommt, allerdings in detailierterer Version. "Laufend" ist dabei ein dehnbarer Begriff. Häufig genug wird es dabei leider versäumt, entscheidende Lageänderungen zu erkennen, so daß man die Entscheidungsträger dann nicht zeitgerecht informiert.
(31) gabrielefink · 05. April um 13:29
Einen Tagesbericht für die Öffentlichkeit zusammen zu stellen dauert seine Zeit. Es wäre aber naiv anzunehmen, dass die Entscheidungsträger nicht laufend über die aktuelle Lage informiert sind.
(30) gabrielefink · 05. April um 13:25
@29 Ich beziehe den langfristigen Verlauf/Trend mit ein, außerdem informiere ich mich vorab bei übergreifenden Gewerken über deren Einschätzung, notwendige Hilfen und auch mögliche Probleme und Konsequenzen. Die aktuellen Daten und Lage dienen dabei zur Überprüfung der Entwicklung, aber nicht als einzige Grundlage.
(29) AS1 · 05. April um 13:16
@28 Aha. "Nervöse" Entscheidungen werden also auf Basis der aktuellen Lageentwicklung getroffen. Auf welcher Basis triffst Du denn Entscheidungen? Oder noch einfacher, wie erkennst Du denn Entscheidungsbedarf? Da habe ich ja offensichtlich über 30 Jahre Leuten was ganz Falsches beigebracht. Aber ich lerne ja gerne dazu.
(28) gabrielefink · 05. April um 13:11
@27 Ich möchte keine Entscheidungen, weder im medizinischen, noch im politischen Bereich, die nervös nur Aufgrund der aktuellen Daten getroffen werden!
(27) AS1 · 05. April um 13:02
@26 Um mich geht es hier überhaupt nicht. Es geht um aktuelle Daten für die Entscheidungsträger, die knappe Ressourcen verteilen müssen.
(26) LordRoscommon · 05. April um 13:01
@23: Was nutzt es Dir, wenn du mit Wohnsitz in MV weißt, wie viele Leute in Ba-Wü an Corona erkrankt, gestorben und genesen sind?
(25) Muschel · 05. April um 12:52
@19 Schön wäre es. Die ganzen Zahlen werden mir und dir auch ständig um die Ohren gehauen, wenn ich TV oder auch Radio einschalte.
(24) AS1 · 05. April um 12:39
@22 Und das gilt ja nicht nur für die Infektionsdaten. Wir sind ebenfalls nicht in der Lage, in einer Gesamtdatenbank alle Intensivplätze an allen Orten und ihre Belegung abzubilden. Und das wäre essentiell wichtig. Der nächste Skandal.
(23) AS1 · 05. April um 12:35
@22 Diese Daten sind die Grundlage für eine aktualisierte Lagebeurteilung und daraus erwachsende Entscheidungen. Daher müssen sie so aktuell wie möglich sein und das Geschehen möglichst genau abbilden, damit wesentliche Lageänderungen sofort erkannt werden und entsprechend agiert wird. Und das wir es im Zeitalter der Digitalisierung nicht hinbekommen, diese Daten umfassend aktualisiert, aggregiert und präzise zu sammeln und auszuwerten, ist ein Skandal.
(22) gabrielefink · 05. April um 12:29
@19 Was ist aus uns nur geworden, das wir im Minutentakt immer aktuell informiert sein wollen, um es, kaum zur Kenntnis genommen, direkt anzuzweifeln und zu widerlegen? Kann man sich denn nicht, am täglichen Verlauf und über weitere Informationsquellen, ein Bild über die Situation machen, ohne die Anzahl bis auf den letzten Infizierten und Toten zu wissen? Ich denke so schwer ist das nicht ... wenn man es will!
(21) thrasea · 05. April um 12:04
@17 Ergänzend zu @18 möchte ich noch festhalten, dass es in der Grippesaison sehr wohl Maßnahmen gab. Elektive Operationen wurden verschoben, die Zahl der Intensivpflegeplätze erhöht, überall gab es Aufrufe zur Hygiene. Nur die "extremen" Maßnahmen wie Kontaktsperre gab es nicht - weil man die Influenza schon gut genug kannte und für Risikopersonen eine Impfung zur Verfügung stand. @18 Absolut richtig. Zum Glück hat man wenigstens hinterher nachgebessert und bezahlt jetzt den 4fach-Impfstoff.
(20) LordRoscommon · 05. April um 12:03
@19: Dass das RKI selbst hinter der JHU noch hinterherhinkt, halte ich für einen Skandal. Die Fetthülle des Virus deutet auf keine Saison hin. Natürlich ist meine Meinung laienhaft.
(19) AS1 · 05. April um 11:56
@16 "Das RKI berichtet täglich" - ja, unvollständige und veraltete Daten. @18 Ob Covid19 eine Saison hat oder nicht - selbst das wissen wir nicht.
(18) LordRoscommon · 05. April um 11:54
@17: Nur hat Covid19 keine Saison, auch kann dagegen noch nicht geimpft werden. Die Grippe 2017/18 lag an der mangelden Impfung der gestzlich Krankenversicherten - ein Skandal.
(17) Skriptas · 05. April um 11:27
@15 es sterben auch jährlich Tausende an der Grippe ohne, dass es jemals solche Massnahmen gab. In der Grippesaison 2017/2018 waren es 25.000 Tote. Ich sage auch nicht, dass es nicht notwendig ist die Menschen zu schützen, sondern nur, dass es einen Plan für den Exit braucht, der muss ja nicht morgen beginnen. Aber wie soll der aussehen...
(16) gabrielefink · 05. April um 11:13
@13 Zitat: "Wie viele sind im Krankenhaus, auf der Intensivstation? Darüber schweigt man. Warum? Überblick verloren oder will man nicht?" - Das RKI berichtet täglich! <link>
(15) LordRoscommon · 05. April um 11:08
@13: Täglich sterben Menschen in Deutschland an diesem Virus. Täglich infizieren sich Tausende Menschen neu an diesem Virus. Nein, jetzt ist NICHT die Zeit, über einen Exit der Beschränkungen zu diskutieren, nur damit die FDP-Finanziers endlich wieder Geschäft machen können. Der Shutdown muss noch viel rigoroser werden. Die w´Wirtschaft muss KOMPLETT lahmgelegt werden. Klopapier und Nudeln haben wir ja jetzt alle.
(14) AS1 · 05. April um 11:06
@13 Ich kann nur für mein Bundesland sprechen. MV kommuniziert die entsprechenden Daten über die KatSchutz-App des Bbk, und die enthalten auch die Anzahl der im Krankenhaus Behandelten und die Anzahl der Patienten auf einer Intensivstation. Die Genesenen-Problematik haben wir in einem anderen Thread schon erörtert, die fehlenden Zahlen dort sind in der Tat ein Problem.
(13) Skriptas · 05. April um 11:03
Ich finde sie hat recht. Forderungen nach "abwarten + aussitzen" können sich die leisten, die sich nicht um ihren Job, ihre Existenz sorgen müssen. "Auf Sicht navigieren" und "das schlimmste liegt noch vor uns" hilft nicht und die Einschränkungen gelten auch nicht erst seit einer Woche. Es wird immer nur die Zahl der Infizierten genannt - ohne Abzug der bereits Genesenen. Wie viele sind im Krankenhaus, auf der Intensivstation? Darüber schweigt man. Warum? Überblick verloren oder will man nicht?
(12) LordRoscommon · 05. April um 10:58
@11: Es gibt im Bundestag eine vernünftige Partei? Das wäre mir neu.
(11) AS1 · 05. April um 10:55
@10 Du bist der, der hier Maulkörbe verteilt. Siehe 8. Was Du von der einzig vernünftigen Partei im Deutschen Bundestag hältst, darfst Du gerne äußern.
(10) LordRoscommon · 05. April um 10:53
@9: Maulkörbe? Suding labert Scheiße, genau wie Lindner. Das will ich sagen dürfen. Da will ich keinen Maulkorb verpasst kriegen. Und ganz klar gibt es über 2+2=4 NICHTS zu diskutieren.
(9) AS1 · 05. April um 10:47
@8 Keinem ist geholfen, wenn hier Maulkörbe verteilt werden. Die jetzige Strategie als alternativlos darzustellen und Diskussionen zu verbieten, ist unverantwortlich, denn dazu wissen wir viel zu wenig. Und wie schon gesagt: Krise mit handelnder Exekutive setzt nicht demokratische Mechanismen außer Kraft. Und " Es gibt einfach Dinge, über die man nicht diskutiert" zeugt nicht von Demokratieverständnis.
(8) LordRoscommon · 05. April um 10:42
@7: Krise hin, Krise her, 2+2 beibt trotzdem =4. Das hat nix mit Demokratie und nix mit Meinungsfreiheit zu tun. Es gibt einfach Dinge, über die man nicht diskutiert.
(7) AS1 · 05. April um 10:38
@1 Nein, auch in der Krise dürfen unterschiedliche Meinungen durchaus geäußert werden. Die Exekutive handelt und muß eindeutig kommunizieren. Aber das darf ja keine demokratischen Mechanismen aushebeln. Und wer sich davon verunsichern läßt, der hat Demokratie nicht verstanden.
(6) LordRoscommon · 05. April um 10:37
Die FDP wird von Tag zu Tag überflüssiger. Genau wie die AfD, die aber schon von Geburt an überflüssig war.
(5) wechselfrau · 05. April um 10:35
FDP-Vize Suding verlangt rasche Exit-Strategie - OH MANN - gerade mal angefangen und schon schreien alle --- Kommt Zeit Kommt Rat - einfach mal Füsse still halten und abwarten
(4) nierenspender · 05. April um 10:27
@1 sehr treffend formuliert.
(3) oLpH · 05. April um 10:18
gesundheit geht vor
(2) wazzor · 05. April um 10:15
Die FDP denkt wohl wie die amerikanischen Manager. Dort sprechen sich offen die Manager dafür aus, mehr Tote in kauf zu nehmen damit die Wirtschaft nicht all zu sehr leidet. Es kommt mir vor als würde die FDP das meinen, traut es sich aber nicht auszusprechen.
(1) UweGernsheim · 05. April um 10:08
Für mich wäre es angebracht wenn die Politiker - egal welcher Partei auch immer - eine gemeinsame Kommunikationsleitlinie entwickeln würden und nicht jeder nach seinem parteipolitschen Fähnchen hier was fordert, da was schlecht findet, ... Heut müssten einmal alle am gleichen Strang ziehen. Aber bei denen ist die Krise wohl noch nicht wirklich angekommen. Jedenfalls wird so Verunsicherung in der Bevölkerung geschürt.
 
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