Berlin - Gyde Jensen, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Bundestag, lehnt den Vorstoß der SPD-Fraktion für eine Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ab. Es müsse intensiv und gewissenhaft diskutiert werden, sagte Jensen dem "Tagesspiegel". Der Bericht der Kommission sei keine ...

Kommentare

(11) Pontius · 26. Juni um 06:16
- ist es auf einmal keine Lösung mehr...
(10) Pontius · 26. Juni um 06:15
"Es müsse intensiv und gewissenhaft diskutiert werden" Die üblichen Floskeln wenn man dagegen ist und am Ende noch die Gewissensentscheidung ins Spiel bringen. Der Koalitionsvertrag ist doch eindeutig: "Wir stärken das Selbstbestimmungsrecht von Frauen." Man setzt eine Kommission ein, die Vorschläge erarbeiten soll und will diese nun nicht umsetzen. Und das schlimmste dabei: Die Partei, die sich selbst für die Freiheitspartei hält - denen es deswegen ein innerliches Blümenpflücken sein sollte
(9) Tautou · 25. Juni um 23:10
@5 "Ich stehe aber fest dazu, dass man die Tötung eines ungeborenen Kindes aus gesellschaftlicher Sicht nicht ohne vorherige Aufklärung zulassen sollte." Da gehe ich mit, hat aber nichts mit dem Thema Straffreiheit zu tun. Auch irgendwelche fanatischen Pro-Life-Gruppen haben über den Frauenkörper nicht zu urteilen und wenn du dir mal die Historie des deutschen Bundestags (oder anderer Parlamente) anschaust... immer schon haben Männer über Frauen entschieden.
(8) thrasea · 25. Juni um 23:04
sehe ich darin, dass Abtreibungen nach wie vor grundsätzlich als rechtswidrig gelten. Frankreich hat das letztens besser gemacht.
(7) Futzi99 · 25. Juni um 23:03
@5 Dazu kann der Schwangerschaftsabbruch aber auch legal sein. Vor jedem Eingriff wird ein Patient doch auch ordentlich über das Für und Wider informiert. Diese Aufklärung kann es doch trotzdem geben. Wozu also Paragraf 218 StGB?
(6) thrasea · 25. Juni um 23:01
Ich kann mich Lindner nicht anschließen, sehe hier keinen "stabilen gesellschaftlichen Konsens, der über Jahrzehnte und unterschiedliche Mehrheiten hinweg Bestand hatte". Ist es nicht so, dass Mehrheiten im Bundestag etwas anderes wollten, die heutige "Lösung" nach Urteilen des BVerfG aber der kleinste gemeinsame Nenner war? Ich kenne wenige Menschen, die wirklich aus Überzeugung hinter der heutigen Regelung stehen. Heute muss man das sicherlich auch anders bewerten als 1993. Das größte Problem
(5) Chris1986 · 25. Juni um 22:47
@3 Um auf deinem Niveau zu argumentieren: Doch, ist es. @4 Ich entscheide nicht über irgendeinen Frauenkörper. Ich stehe aber fest dazu, dass man die Tötung eines ungeborenen Kindes aus gesellschaftlicher Sicht nicht ohne vorherige Aufklärung zulassen sollte. Keine Frau wird von einem Abbruch abgehalten aber über das, was man da entscheidet, darüber sollte jede Frau informiert sein, die das vorhat. Daher finde ich das derzeitige Verfahren in Ordnung.
(4) Tautou · 25. Juni um 22:04
@2 Du zum Beispiel. Wie ist deine erste ungewollte Schwangerschaft eigentlich so verlaufen?
(3) Futzi99 · 25. Juni um 21:56
@2 Nö, ist es nicht.
(2) Chris1986 · 25. Juni um 21:52
@1 Welcher Mann entscheidet hier denn über Frauenkörper? Zudem hat die FDP recht, der derzeitige Zustand ermöglicht es jeder Frau die Schwangerschaft abzubrechen, gleichzeitig wird der Gegenseite, die für die Rechte ungeborenen Lebens eintritt, entgegengekommen. Jetzt diesen funktionierenden Kompromiss einseitig aufzukündigen ist totaler Käse.
(1) Tautou · 25. Juni um 21:35
"Wir sollten nicht riskieren, einen stabilen gesellschaftlichen Konsens, der über Jahrzehnte und unterschiedliche Mehrheiten hinweg Bestand hatte, ohne Not aufzugeben." Was ist das für ein blödes Argument? Das ließe sich genau so auf die Cannabis-Legalisierung oder das Selbstbestimmungsgesetz übertragen - trotzdem hat man die Gesetze richtigerweise beschlossen. Und warum sollten Männer über Frauenkörper entscheiden dürfen?
 
Suchbegriff