EZB zementiert zweite Zinserhöhung, signalisiert weitere Schritte — Europas Steuerzahler zahlen die Rechnung

Zweite Erhöhung, dritte in Sicht
Die Entscheidung der EZB, die Zinsen im schnellen Abstand zum zweiten Mal anzuheben, ist das klarste Signal bisher, dass die Bank die Inflation als anhaltende Bedrohung und nicht als vorübergehenden Schock einstuft. Die Funktionäre debattieren offen über einen dritten Schritt vor Jahresende, was bestätigt, dass die Verschärfungsschleife erst begonnen hat.
Wer zahlt
Höhere Kreditkosten treffen direkt deutsche Haushalte und kleine Unternehmen, die variabel verzinstes Schuldenwachstum tragen oder frisches Kapital für Expansion benötigen. Jeder Basispunkt, den die EZB hinzufügt, ist eine direkte Umverteilung von produktiven Kreditnehmern auf die Bilanz der Zentralbank, während Sparer zusehen, wie die realen Renditen durch die Inflation erodiert werden, die nicht schnell genug sinkt.
Offensichtlicher Politikfehler
Das wiederholte Beharren der EZB, man müsse „den Kurs halten“, ignoriert die Realität, dass Geldpolitik keine strukturellen Probleme lösen kann, die durch Energiepolitik, Migrationskosten und Bürokratie in Brüssel entstanden sind. Die Zentralbank agiert erneut als Vollstrecker fiskalischer Fehler, die von nationalen Regierungen begangen wurden, die sich weigern, die Ausgaben zu kürzen oder den Staat zu verkleinern. Deutsche Steuerzahler und Unternehmer werden die Folgen absorbieren, während Brüssel und Berlin darüber debattieren, wer das nächste Subventionsprogramm erhält.

