Berlin - Militärexperte Nico Lange warnt den Westen davor, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Verhandlungen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu zwingen. "Putin und seine maßgeblichen Leute in Moskau sprechen die Ziele immer wieder offen aus: ein Regimewechsel in Kiew und das ...

Kommentare

(20) Pontius · 15. Juni um 10:19
@15 Ich wiederhole: Wenn Frankreich Waffen liefern will, dann hat Deutschland da kaum Mitspracherecht - und es ist auch nicht deren Schuld, dass Macron seit 2023 handlungsunfähig ist - ich las bisher noch keine Kritik wegen der geringen Waffenlieferungen von dir. Wenn Scholz jedoch bremst (oder nur die Vermutung existiert) dann brennt der Laden - diese Verklärung kotzt mich regelmäßig an... Übrigens: Welches Krim meinst du denn? 2014 die Besetzung?
(19) thrasea · 15. Juni um 10:18
@10 Ach, in Deutschland alles soooo schlecht, bei anderen alles vieeel besser?! Oder?! <link> Es fällt auf, dass du die Dinge in deinen Kommentaren immer sehr einfach siehst. Klare Rollenverteilung, wer sind die Guten, wer sind die Bösen/Unfähigen. Dabei ist die Welt, ist die Lage komplex und wird diesen simplen Vorwürfen nicht gerecht. Schaut man dann näher hin, wie auch @8 und @18 (danke!), stürzt deine Argumentation in sich zusammen.
(18) Sonnenwende · 15. Juni um 10:12
@15 Frankreich wurde in erster Linie von Merkel ausgebootet, was die Krim anbetrifft. Macron war da anfangs übrigens noch gar nicht im Amt.
(17) Polarlichter · 15. Juni um 10:08
Dies wird jedoch auch andere Länder, nicht nur Frankreich ereilen. Der Rechtsrutsch wird die Mehrheiten verschieben. Daher war es von Anfang an eigentlich falsch, nicht sofort und zügig zu agieren. Nun steht man vor einem Scherbenhaufen.
(16) Sonnenwende · 15. Juni um 10:08
@14 Sagen wir mal, wie bei vielen Dingen sind die Zusammenhänge komplex. Man würde in Russland ja auch nicht munkeln, dass der Westen an einem Angebot Putins interessiert wäre, gäbe es nicht AfD und BSW… die ja leider sehr laut sind. Hinzu kommen ausländische populistische Parteien, die in die gleiche Richtung gehen. Von der Stärkung rechtsextremer Parteien im EU Parlament ganz zu schweigen.
(15) Polarlichter · 15. Juni um 10:07
@12 Was du bei Frankreich leider immer verschweigst, ist der zeitliche Zusammenhang. Macron hat gerade nach der Krim sehr viele Initiativen eingebracht, die vom Tisch gewischt wurden, v.a. zuletzt von der "Scholz und Mützenich"-Fraktion, die auch in der Ampel viele kopfschüttelnd zurücklässt. Das Problem im Zeitverlauf ist, dass sich in Frankreich - je mehr Zeit man vergeudete - die Mehrheiten veränderten. Macron ist nun quasi handlungsfähig. Das kann passieren, wenn man viel Zeit verdaddelt.
(14) Pontius · 15. Juni um 10:06
@13 Ich glaube es hängt vor allem mit diesem unsäglichen Angebot Putins zu Verhandlungen zusammen. Vllt. wird ja gemunkelt, dass der Westen daran interessiert wäre.
(13) Sonnenwende · 15. Juni um 10:04
@9 Ich glaube, dass diese Aussage im Zusammenhang mit dem Agieren von AfD und BSW zu sehen ist. In dem Zusammenhang kann es meiner Meinung nach durchaus sinnvoll sein, explizit zu betonen, wie wenig Sinn ein Druck auf Selenskyj hätte – den sich diese Parteien ja wünschen. Denn wie ich ja schon schrieb, sehe ich nicht, dass bisher irgendjemand von den Unterstützern Druck auf Selenskyj ausübt.
(12) Pontius · 15. Juni um 10:03
@10 Ach deswegen hat Frankreich so wenig Waffen geliefert? Ja da sollte man natürlich Deutschland kritisieren. Ringtäusche waren zu Beginn sinnvoll, damit die Ukrainer Waffentechnik bekommen, welche sie aus dem Effeff kennen. Dass Deutschland immer nicht allein Waffentechnik liefern wollte kann man Scholz ja gerne ankreiden, aber das ist im Umkehrschluss keinerlei Pluspunkt für die USA oder vor allem Frankreich. C'mon bleiben wir doch mal auf dem Teppich.
(11) Polarlichter · 15. Juni um 09:59
Man sieht auch intern in Deutschland, dass viele frustriert sind. Die Grüne, FDP und CDU arbeiten sich wie das Ausland an der SPD bei jeglichem Thema ab.
(10) Polarlichter · 15. Juni um 09:57
@8 Scholz hat vielerlei Initiativen beispielsweise auch von Macron einfach vom Tisch gewischt (was übrigens jedes Mal wie ein Leckerlie für die Rechtspopulisten in Frankreich angenommen wurde). Zumal vielerlei Ringtäusche statt direkter Lieferungen von Scholz und Baerbock initiiert wurden, wobei diese dann teils nicht umgesetzt wurden. Deutschland, wenn man ausländische Medien verfolgt (Monde, etc.), wird hierfür öfters kritisiert. In Amerika ebenso, die Passivität erfreut nicht jeden.
(9) thrasea · 15. Juni um 09:54
Lange gilt als ausgewiesener Kenner der militärischen Situation der Ukraine, insofern hat sein Wort sicher Gewicht. Aber wie kommt er darauf, dass Scholz oder andere westliche Länder die Ukraine zu Verhandlungen zwingen würden? @5 Und doch kann unsere Hilfe kaum als "Wegducken" bezeichnet werden.
(8) Pontius · 15. Juni um 09:53
@5 Auch da ist Deutschand von den größeren Nationen der größte Unterstützer: <link> #7 Kann nicht dein Punkt sein, wenn sich dein Eingangspost nahezu ausschließlich um Scholz dreht...
(7) Polarlichter · 15. Juni um 09:46
@6 Und dies ist auch mein Punkt. Die Ukraine braucht um die Souveränität wieder herzustellen eine Hoheit auch in der Luft und an Land. Dafür wird man mehr Artillerie benötigen, ebenso Flugwaffen.
(6) Sonnenwende · 15. Juni um 09:44
Ich sehe nicht, dass irgendjemand von den Unterstützern bisher Druck auf Selenskyj ausübt. AfD und BSW haben ja glücklicherweise nichts zu sagen und ich hoffe dass das auch so bleibt. Was allerdings die Unterstützung der Ukraine anbetrifft finde ich, dass Herr Lange Recht hat. Wäre diese deutlich höher, käme man viel schneller zu einem gerechten Frieden.
(5) Polarlichter · 15. Juni um 09:44
@4 In totalen Zahlen ja. Wenn man dies im Verhältnis zur Bevölkerung setzt, dann geben skandinavische Länder, Niederlande und Co. weit mehr aus.
(4) Pontius · 15. Juni um 09:40
@3 Deutschland ist trotzdem noch zweitgrößter Unterstützer der Ukraine. Wenn das "gut weggeduckt" ist, was ist dann das Verhalten von anderen?
(3) Polarlichter · 15. Juni um 09:37
Scholz sollte sich lieber mal darauf besinnen die Ukraine angemessen auszustatten. Bis jetzt hat er sich gut weggeduckt und vieles in Hinterzimmergesprächen blockiert. Das hat - so wie man sehen kann - eher Putin genützt.
(2) Pontius · 15. Juni um 05:38
@1 Wenn es Jahre so weiter geht, dann geht es zumindest nicht gegen andere, werden sich so einige denken.
(1) thekilla1 · 15. Juni um 01:22
Irgendwas muss ja mal passieren oder soll das jetzt Jahre so weitergehen?!
 
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