EVOTEC und Celmatix kooperieren bei Therapien für Frauenerkrankungen - EVOTEC-Aktie legt zu

Dazu gehören das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), Endometriose und Unfruchtbarkeit, wie EVOTEC mitteilte. Finanzielle Details der Zusammenarbeit wurden nicht bekannt gegeben.

Im Rahmen dieser Forschungspartnerschaft übernimmt EVOTEC die Verantwortung für die Medizinalchemie, in vitro- und in vivo-Pharmakologie. Celmatix bringt ihre Multi-Omics-Plattform Reproductive Atlas(TM) zur Entdeckung neuartiger Zielstrukturen ein. "Multi-Omics" ist ein Ansatz zur biologischen Analyse, bei dem Daten mehrerer molekularer Ebenen, die alle auf "om" enden, erfasst werden, beispielsweise Genom, Proteom, Transkriptom, Epigenom und Mikrobiom.

Kooperation hievt EVOTEC in MDAX-Spitzengruppe

Nach einem zögerlichen Start am Morgen haben die EVOTEC-Aktien am Mittwoch letztendlich um 2,83 Prozent auf 20,00 Euro zugelegt - eine Steigerung, die den pharmazeutischen Wirkstoff-Hersteller auf den obersten Platz im MDAX beförderte.

Das in der Präzisionsmedizin tätige Unternehmen soll helfen, neue Wirkmechanismen in der Frauenmedizin zu identifizieren. Das Bankhaus Lampe wertete dies in einem Kommentar positiv. Bei positivem Forschungsverlauf traue man Evotec auch Partnerschaften mit größeren Pharma- und Biotechunternehmen zu. Bisher empfiehlt das Bankhaus die EVOTEC-Papiere mit einem Kursziel von 32 Euro zum Kauf.

FRANKFURT (Dow Jones) / FRANKFURT (dpa-AFX Broker)

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[finanzen.net] · 09.10.2019 · 17:55 Uhr
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