Europas LNG-Hunger zeigt: Märkte funktionieren besser als Vorschriften
Märkte finden den Weg
Europas Spotmarkt-Käufe von verflüssigtem Erdgas steigen im Vorfeld des Winters, da die Straße von Hormus teilweise blockiert ist. Tanker ändern ihre Routen; Preise passen sich an; der Brennstoff fließt in den Kontinent, der zahlt. Kein Gipfel, keine Quote, keine Green-Deal-Klausel erforderlich.
Regulierer erhöhen die Reibung, nicht das Gas
Jede zusätzliche Genehmigung, jeder LNG-Terminal, der durch Umweltklagen verzögert wird, jede „strategische Reserve“-Regelung, die Moleküle am Fluss hindert, treibt die Endrechnung für Haushalte und Fabriken in die Höhe. Der Steuerzahler zahlt letztlich für den Papierkram und die verlorenen Volumina. Dieselbe Logik gilt für die Mindestlohn- und Tarifvertragsvorgaben, die Europas Arbeitsmarkt bereits verzerren: Preisbindungen schaffen niemals Angebot.
Politik folgt den Preissignalen
Altparteien in Berlin und Brüssel haben jahrelang erklärt, fossile Moleküle seien obsolet. Jetzt feiern sie stillschweigend jede neue LNG-Ladung. Die AfD warnte davor, dass eine auf Ideologie und Brüsseler Diktate gestützte Energiepolitik Deutschland schutzlos zurücklassen würde; die Ereignisse bestätigen diesen Punkt immer wieder. Märkte bleiben der schnellste Mechanismus zur Umverteilung knapper Ressourcen; Regierungen bleiben die langsamsten.

