Euro erholt sich leicht – EZB-Zinsentscheid rückt in den Fokus

Euro stabilisiert sich vor EZB-Entscheidung
Der Euro hat am Montag leicht Boden gut gemacht. Bei 1,1629 US-Dollar wurde die Gemeinschaftswährung gehandelt, nachdem sie am Morgen noch etwas tiefer notiert hatte. Die Europäische Zentralbank fixierte den Referenzkurs bei 1,1622 Dollar – unverändert zum Freitag. Der Dollar blieb bei 0,8604 Euro.
Dem Devisenmarkt fehlten klare Impulse. In den USA blieben wegen eines Feiertags Konjunkturdaten aus. Etwas Auftrieb erhielt der Euro durch robuste Daten aus der Eurozone. Der Sentix-Konjunkturindikator stieg im September auf den höchsten Stand seit Februar 2022. Experten des Analysehauses sehen den Aufschwung im Euroraum weiter an Substanz gewinnen.
Zinserhöhung gilt als ausgemacht
Die Helaba rechnet fest mit einer Zinserhöhung der EZB am Donnerstag. Viele Ratsmitglieder haben den Schritt bereits signalisiert. Nach der September-Sitzung bleibt der geldpolitische Pfad jedoch offen. Die Währungshüter wollen sich nicht im Voraus festlegen.
Auch die US-Notenbank steht vor einer Entscheidung, die allerdings erst in der kommenden Woche fällt. Der jüngste US-Arbeitsmarktbericht hat die Erwartungen an weitere Zinsschritte dort wieder befeuert. Der Euro notierte zu anderen Währungen bei 0,85894 britischen Pfund, 179,85 japanischen Yen und 0,9405 Schweizer Franken.
Goldpreis gibt nach
Die Feinunze Gold kostete 4.410 Dollar – rund 19 Dollar weniger als am Freitag. Für Anleger bleibt der Blick auf die EZB-Sitzung am Donnerstag und die anschließenden Signale der US-Notenbank entscheidend.

