EU-Staaten wollen an Amtseinführung von Ahmadinedschad teilnehmen

Brüssel/Teheran (dts) - Vertreter der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft und Abgesandte einzelner EU-Staaten werden an der morgigen Amtseinführung des umstrittenen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad teilnehmen. Das berichtet die "Financial Times Deutschland". Die Bundesregierung hingegen berät mit anderen EU-Staaten noch über die Teilnahme an der Vereidigung. Bundeskanzlerin Angela Merkel wolle jedoch "angesichts der Begleitumstände" der Präsidentschaftswahlen auf ein Glückwunschschreiben an Ahmadinedschad verzichten. Allerdings habe laut Zeitungsbericht auch ein deutscher "niedrigrangiger Diplomat" an der gestrigen offiziellen Bestätigung Ahmadinedschads durch Ayatollah Ali Chamenei teilgenommen. Das Verhalten der EU steht in Widerspruch zum harten Kurs, den Brüssel noch Anfang Juli verfolgt hatte. Damals wurde beschlossen, dass iranische Diplomaten vorerst keine Visa für die Einreise in die EU erhalten sollten.
Belgien / Iran / Präsidentschaftswahlen
04.08.2009 · 07:43 Uhr
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