Erdbeerpreise auf dem Tiefpunkt: Ein Paradies für Sparfüchse
Die Preise für Erdbeeren sind derzeit auf einem saisonalen Tiefstand und bieten Schnäppchenjägern eine willkommene Gelegenheit. Marktanalystin Eva Würtenberger von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft berichtet, dass die Preise in dieser Woche teilweise unter zwei Euro gefallen sind.
Noch in der Vorwoche belief sich der günstigste Preis im Supermarkt auf 2,39 Euro für 500 Gramm, während der Kilopreis deutscher Erdbeeren durchschnittlich bei 5,87 Euro lag. Im Vergleich dazu kosteten die Früchte Ende April/Anfang Mai noch durchschnittlich 8,19 Euro pro Kilogramm, berichtet Würtenberger.
Die Preistalfahrt könnte jedoch bald enden, da in der zweiten Junihälfte ein Anstieg erwartet wird. In den südlichen Anbaugebieten Deutschlands wie Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Südhessen und Bayern ist die Ernte der Normalkultur schon weit fortgeschritten, mit etwa 70 Prozent der Früchte bereits eingebracht.
Im Norden, darunter Niedersachsen und Brandenburg, steht die Ernte allerdings noch am Anfang, mit erst rund 20 Prozent geerntet. Während die Hauptsaison im Süden Anfang Juli endet, zieht sie sich im Rest der Bundesrepublik bis Juli hin.

