Elektromobilität verlangt tiefe Einblicke in der Materialprüfung
Materialprüfung wirft einen Blick ins Innere. Das neue Arbeitsfeld E-Mobilität muss sich größeren Dimensionen der Prüfstücke und anspruchsvollen Materialien zuwenden. Mit innovativen Neuentwicklungen gelingt diondo die Materi

Hattingen, 23.02.2021 (PresseBox) - Die industrielle Nutzung der röntgenbasierten Computertomographie (CT) ist eine vergleichsweise junge Disziplin. Aufgrund des technischen Aufwands und der Kosten der erforderlichen technischen Ausrüstung und deren Betrieb blieb diese Möglichkeit der Qualitätsprüfung über lange Jahre entsprechend finanzstarken Konzernen vorbehalten. Für andere Unternehmen blieb hingegen nur deutlich weniger effektive Möglichkeiten, Werkstücke zerstörungsfrei zu prüfen.

Mit zunehmender Weiterentwicklung der Technik und ihrer Verbreitung ist die CT heute eine Methode der Forschung und Entwicklung sowie des Qualitätsmanagements, die auch mittelständischen Unternehmen aus der Fertigung, zum Beispiel in der Qualitätssicherung, zur Verfügung steht. Sie wird sowohl als eigenständiger Teil der Produktionskette als auch als Dienstleistung genutzt.

Als neuer Industriezweig, der ganz besonders auf die Ergebnisse moderner Materialprüfung angewiesen ist, erweist sich die Elektromobilität oder die Entwicklung alternativer Antriebe im Allgemeinen. Die Arbeit mit neuen Materialien und Fertigungstechniken in besonders kritischen Bereichen verlangt ein Höchstmaß an Kontrolle, das nur moderne Prüfverfahren, wie die Computertomographie bieten können. Bei hochkomplexen, sensiblen und teuren Bauteilen, zum Beispiel Akkus und anderen zentralen Teilen der Antriebstechnik in der E-Mobilität, wie Rotoren, ziehen Materialfehler nicht nur Kosten nach sich, sie präsentieren sich als gefährliche Risiken, die es zu vermeiden gilt.

„Seit mehr als 25 Jahren begleiten wir als wichtiger Akteur die Entwicklung der industriellen Computertomographie“, erklärt Martin Münker, Geschäftsführer der diondo GmbH. „Dabei lässt sich feststellen, dass die Anforderungen im wahrsten Sinne des Wortes immer größer und anspruchsvoller werden.“

Standard-Systeme zur röntgenbasierten Computertomographie eignen sich vor allen Dingen für Prüfobjekten geringer und mittlerer Größe, aus Materialien geringer oder mittlerer Dichte. Unabhängig von ihrer Größe, bringen Prüfstücke aus Materialien mit hoher Dichte die konventionelle Technik jedoch leicht an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit.

„Um Bauteile aus der E-Mobilität, zum Beispiel Akkus oder ganze Brennstoffzellen, zerstörungsfrei zu prüfen, sind CT-Lösungen von der Stange oft ungeeignet“, weiß Martin Münker. „Weltweit wächst die Nachfrage nach großen, leistungsstarken aber trotzdem präzise arbeitenden Systemen. Durch den Einsatz industrieller Linearbeschleuniger, in unseren individuellen Sonderanfertigungen, bieten wir die passenden Lösungen für neue Technologien, beispielsweise in der Luftfahrt, der Additiven Fertigung oder dem gesamten Bereich E-Mobilität und neue Energien.“

Im Vergleich zu konventionellen Röntgenquellen erzielt diondo mit industriellen Linearbeschleunigern eine deutlich höhere Leistung, die den detaillierten Blick ins Innere auch bei Materialien erlaubt, deren Dichte dies bei Standard-Systemen nicht zulässt. Die Größe der Prüfstücke ist dabei ein weiterer Aspekt, in dem diondo sich deutlich vom Standard abhebt.

Mit einer Sonderanfertigung im XXL-Format, für einen chinesischen Kunden aus der Nutzfahrzeug-Branche, konnte diondo in diesem Jahr einmal mehr seine Kompetenz im Bereich außergewöhnlicher CT-Lösungen unter Beweis stellen.

„Unser Serienprodukt diondo d7 eignet sich bereits zur Analyse hochdichter Bauteile aus Titan, Kupfer, Stahl oder dickwandigem Aluminium mit Dimensionen von bis zu 1.000 x 1.000mm und einem Prüfteilgewicht von maximal 200 kg“, beschreibt Münker. „Mit unserer aktuellen Sonderanfertigung übertreffen wir diese Möglichkeiten noch um ein Vielfaches und erreichen ein Prüfteilgewicht von bis zu einer Tonne.“
Maschinenbau
[pressebox.de] · 23.02.2021 · 10:09 Uhr
[0 Kommentare]
 

Schwerer wegen Corona: Dreiste Ausrede vor der Polizei

Halt, Polizei!
Celle (dpa) - Er sei während der Corona-Beschränkungen eben etwas dicker geworden - mit dieser […] (06)

EHI: Ad-hoc Umfrage zu Corona Maßnahmen im Handel

Das Dauerthema Corona beschäftigt die Handelsunternehmen: Seit Wochen dauern die Schließungen im […] (00)
 
 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News