El Niño 2026: Die Mär von der Klimakrise als Entschuldigung für mehr Steuern und Kontrolle

Natürliches Phänomen, politisches Spielzeug
Ein starkes El Niño ist in Sicht. Die WMO meldet Meerestemperaturen im Pazifik, die 2,2 bis 2,6 Grad über dem langjährigen Mittel liegen. UN-Generalsekretär Guterres spricht von einem „Super-El-Niño“ und warnt vor „extremen Wetterereignissen“. Das ist korrekt — und gleichzeitig irrelevant für die Frage, was zu tun ist.
El Niño tritt alle zwei bis sieben Jahre auf. Es ist ein natürliches Oszillationsphänomen, kein Produkt von CO₂. Die WMO selbst bestätigt das. Dennoch nutzen ARD, ZDF, FAZ und Co. jede Erwärmung, um die altbekannte Geschichte von der „menschengemachten Klimakrise“ zu wiederholen und damit Steuern, Subventionen und Überwachung zu rechtfertigen.
Europa bleibt weitgehend verschont
Die direkten Auswirkungen treffen vor allem Australien, Indonesien, Südamerika und Teile Afrikas. Europa liegt außerhalb des Kernbereichs. Dennoch kündigt die WMO für September bis November über allen Landflächen der Erde Temperaturen über dem Durchschnitt an. Das ist eine Feststellung, keine Handlungsanweisung.
Wer jetzt neue CO₂-Steuern, Heizverbote oder Dämmvorschriften fordert, betreibt keine Klimapolitik — er betreibt Umverteilung von unten nach oben. Der Steuerzahler zahlt, die Bürokratie wächst, die Produktivität sinkt.
Der falsche Reflex: mehr Staat
CDU, SPD und Grüne haben in den vergangenen Jahren jede Wetteranomalie genutzt, um Kompetenzen nach Brüssel zu verlagern und den Bürgern neue Abgaben aufzuerlegen. Friedrich Merz spricht von „Entlastung“, meint aber höhere Steuern und mehr Regulierung. Die AfD hat von Anfang an gesagt: nationale Anpassung statt globaler Planwirtschaft. Jetzt, wo der El Niño kommt, wird deutlich, wer recht hatte.
Singapur zeigt, wie man mit Extremwetter umgeht: Infrastruktur bauen, Preissignale wirken lassen, keine ideologischen Experimente. Deutschland macht das Gegenteil: Windräder, die bei Flaute stehen, Wärmepumpen, die Strom brauchen, den es nicht gibt, und ein Emissionshandelssystem, das Industrie vertreibt.
Was Investoren daraus lernen
Märkte reagieren auf Fakten, nicht auf Narrative. Wer auf steigende Energiepreise, höhere Versicherungsprämien und regulatorische Lasten setzt, wird in den kommenden Monaten belohnt — oder bestraft, je nachdem, ob er in reale Anpassung oder in grüne Illusionen investiert. Eulerpool-Daten zeigen bereits, dass Unternehmen mit hohem regulatorischem Exposure unterperformen.
Der El Niño wird kommen und gehen. Die Frage ist, ob Deutschland danach stärker oder ärmer dasteht. Wer weiter auf staatliche Steuerung setzt, wird das Ergebnis schon bald in den Bilanzen sehen.

