Erfurt (dpa) - Ein Interview des ZDF mit dem AfD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Thüringen, Björn Höcke, hat mit einem Eklat geendet. In dem Gespräch, das am Abend in der Sendung «Berlin direkt» ausgestrahlt wurde, ging es zunächst um die Sprache des Politikers vom rechtsnationalen Flügel ...

Kommentare

(25) tastenkoenig · 16. September um 09:42
@19: Frau Merkel muss sich auch nicht für Nazi-Sprech rechtfertigen.
(24) Mehlwurmle · 16. September um 08:47
Höcke hat doch die Fragen bereitwillig bis zum Abbruch beantwortet, erst durch seinen Pressesprecher wurde das eskaliert.
(23) Hannah · 16. September um 07:43
Boah, ist das peinlich. Der hat das Mimimi ja total verinnerlicht. Ich meine, *wenn* man ein Interview abbrechen will, dann tut man das souverän. "Ich bin mit der Art der Gesprächsführung nicht einverstanden und möchte an dieser Stelle abbrechen". Aufstehen, rausgehen, fertig. Aber dieses jämmerliche Gestammel und Erklärungsversuche, warum er die Fragen nicht beantworten kann, sind ja megapeinlich.
(22) Troll · 16. September um 07:06
@19 Also ich erlebe immer wieder, daß Politiker aller Partein inklusive CDU und inklusive Frau Merkel mit kritischen Fragen konfrontiert werden. Nur da kommt es zu keinem Eklat, weil die souveräner damit umgehen. Und hier war es so, daß er dem Lucke etwas vorgehalten hatte, ihm aber die Möglichkeit gegeben hat, sich zu erklären. Er hat ihm nicht dazwischengeredet, hat ihm wirklich reden lassen. Er konnte sich nicht plausibel erklären und hat dann dem Journalisten Schuld zuweisend abgebrochen.
(21) FichtenMoped · 16. September um 02:39
-2- wenn man nicht rumopfern kann und keine Spezifizierung zu den eigenen Aussagen machen möchte. Das kann man halt nicht mehr schönreden und/oder kaschieren.
(20) FichtenMoped · 16. September um 02:36
@19: Tust du aber, und das nicht zum ersten Mal. Schon komisch der Versuch, sich dann dafür rechtfertigen zu wollen. Aber du hast ja auch zum Teil Recht, mit dem Schmierentheater das Höcke da abliefert. 'Mimi. Mein Press-Fuzzi hat die Ausrichtung falsch weitergegeben. ich möchte das Interview mit der Lügenpresse nochmal machen, sonst rede ich gar nicht mehr mit dem.' Mit Merkel wird das nicht passieren, da sie nicht die Aussagen eines Bernd Höcke macht und im Interview nicht rumstammeln muss,
(19) user47765 · 16. September um 02:25
@17 Sehe ich überhaupt nicht so....Mit Frau Merkel würden die nie so umgehen. Ich will den Höcke gar nicht in Schutz nehmen, aber sorry, muss man mit unseren Rundfunkgebühren so ein Schmierentheater veranstalten? Das ging wohl vor allem für das ZDF in die Hose....
(18) Gertrud · 16. September um 02:23
@15 danke. der ist ja absolut nervös.
(17) tastenkoenig · 16. September um 02:14
Ich sehe da beim ZDF kein Problem. Der Journalist hat sich korrekt verhalten.
(16) user47765 · 16. September um 02:12
Oh mann oh mann, mit diesem Interview hat sich weder das ZDF noch die AfD einen Gefallen getan. Das ZDF wollte dem Höcke die Maske runterreißen und ihn bloßstellen und hat sich dabei selber komplett nackig gemacht. Da tun sich Abgründe auf.
(15) Marc · 16. September um 01:29
@7 extra für Dich der YT-Link: <link> 😉
(14) Marc · 16. September um 01:26
Das Problem war wohl, dass die Fragen so gestellt und dermaßen mit Fakten untermauert wurden, dass er sich nicht mehr als Opfer böser Intrigen darstellen konnte...das passt natürlich nicht in die AfD-Doktrin. Am Ende war dann nur noch "Mimimi... ich gebe Euch kein Interview mehr... auch wenn ich mal der Führer...äh was zu sagen habe in diesen Land...mimimi"
(13) K10056 · 15. September um 23:42
Es gibt diverse Sendungen der öffentlich-rechtlichen, in denen die Regierung regelmäßig kritisiert wird. Die Berichterstattung ist wesentlich kritischer als bei den Privaten, die von den Werbekunden abhängig sind und niemanden verprellen wollen.
(12) HansDampf49 · 15. September um 23:38
@11 Einmal Reichsbürgerbibel zum Mitnehmen, bitte?
(10) Troll · 15. September um 23:07
... faires Interview. Es war einfach so, daß er was gesagt hat, von dem man dann merkte, daß es der AfD eher schadet und darauf hin wurde das Interview von Seiten der AfD (also Herrn Höcke und seinem Pressesprecher) abgebrochen.
(9) palace · 15. September um 23:06
@3&4: Danke für Aufklärung.
(8) Troll · 15. September um 23:06
kann man hier sehen: <link> Ihm wurde gezeigt, daß viele Leute aus seiner Partei ein Zitat von ihm aus seinem Buch nicht sagen konnten, ob es von Höcke ist oder aus "Mein Kampf" Also Text aus einem Buch zum Lesen. Da kann er sich nicht mit falscher Betonung rausreden. Dann ging es darum, daß es übereinstimmende Begriffe gibt usw. Er wurde sachlich gefragt und hat die Möglichkeit gehabt sich dazu zu äußern. War also ein...
(7) Gertrud · 15. September um 23:04
wenns auf yt ist, schau ich kurz in das Interview
(6) tastenkoenig · 15. September um 22:58
Das Ende ist besonders erhellend.
(5) Alle1908 · 15. September um 22:58
@1 Ich werde mir das wohl mal in der Mediathek ansehen, allein weil ich den Höcke als "Wortverdreher" bzw. jemand in Erinnerung habe der Begriffe anders betonen oder in einem anderen Kontext so ausehen lassen kann wie er sie braucht und damit das (Wahl-) Volk drauf reinfällt. Die meisten Diktatoren sind als Gute Redner angefangen und haben diesen (falschen) rethorischen Charme drauf. Ich hätte den garnicht interwiet, dem noch eine Bühne geben ist mMn falsch..
(4) Morticia · 15. September um 22:57
er hat Nazi -sprech benutzt. Das ist der Eklat. so reden halt nur... Nazis...
(3) Troll · 15. September um 22:56
@2 Eklat bedeutet: Aufsehen erregender Vorfall. Ich finde das war das doch.
(2) palace · 15. September um 22:54
Was ist daran nun ein Eklat?
(1) Troll · 15. September um 22:50
Das würde das Interview auch verfälschen. Höcke hat hat seine Meinung gesagt. Und die will man auch hören, um sich ein Bild von ihm zu machen. Nur weil es seinem Pressevertreter nicht gefällt, was er gesagt hat, kann man das nicht einfach neu machen.
 
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