Potsdam (dpa) - Mitten in der Corona-Krise haben Gewerkschaften und Arbeitgeber eine lineare Einkommenssteigerung von gut 3,2 Prozent für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes vereinbart. Trotz schwieriger Ausgangslage bewerteten beide Seiten den Durchbruch für die mehr als zwei Millionen ...

Kommentare

(31) knarf0278 · 26. Oktober um 09:21
@3: Nein, Warnstreiks sind ein legitimes Mittel aber warum 3x in 3 Wochen Warnstreiks in Kitas? Das ist in der jetzigen Zeit absolut unverhältnismäßig ...
(30) mesca · 25. Oktober um 19:06
-2 die 12-Stunden-Schichten zum Mindestlohn ein halbwegs zum Leben reichendes Einkommen, führen aber direkt in die Altersarmut. Und wehren kann sich dort kaum einer, eben wegen mangelnder gewerkschaftlicher Organisation. Als ich noch im Verkauf war, waren aus unserem Markt von 80 Leuten nur 5 in der Gewerkschaft - merkt wer was? Und bevor das Beamten-Bashing los geht - es obliegt dem Dienstherrn, ob er den Tarifabschluss übernimmt, wenn ja, dann erst 6 Monate später.
(29) mesca · 25. Oktober um 19:01
@15 wird bei uns nicht funktionieren. Momentan kannst wegen Corona beim Fahrer kein Ticket kaufen, entweder Handy-Ticket oder am Automaten. Aber die Idee an sich würde ich auch unterstützen. Und für die Neidhammel, die immer meinen, im ÖD wird einem nur Zucker in den Ar..h geblasen - da hat @Mike_1 genug dazu geschrieben. Warum wird im Niedriglohnsektor nicht gestreikt? Weil da die wenigsten gewerkschaftlich organisiert sind. Mein Mann war die letzten Jahre im Wachdienst - da bringen nur die -2
(28) 17August · 25. Oktober um 15:45
TRAURIG
(27) Marc · 25. Oktober um 15:03
Tja, wenn kaum noch einer bereit ist zu streiken, kommt so etwas bei raus...und es geht noch schlimmer ;)
(26) Mike_1 · 25. Oktober um 14:58
somit beträgt die Gesamtlaufzeit dieses Tarifvertrages, wenn man zu Grunde legt das der alte Tarifvertrag zum 01.08.2020 ausgelaufen ist 31 Monate, sehr geschickt gemacht .....wir nähern uns der 3 Jahre gewaltig und die Entgelterhöhung ist unter der Inflationsrate.. *Hut ab meine Herren*
(25) osterath · 25. Oktober um 14:35
@24, Locutus, finde ich toll.
(24) Locutus · 25. Oktober um 14:33
@16 Ich kenne das so aus Japan. Möchte aber nicht ausschließen, dass das anderswo ähnlich gehandhabt wird. Ist aus meiner Sicht jedenfalls eine sehr sympathische Form des Streiks, unter der dann auch wirklich nur die Arbeitgeber und nicht die Fahrgäste leiden.
(23) Missyweb · 25. Oktober um 14:04
@14 die "Corona-Prämie" ist Steuerfrei. Wird also nicht im zum versteuernden Brutto gezählt. 1,4% denn in 2022 nochmal wahnsinnige 1,4% kein Grund für Neid derer die nicht im öffentlichen Dienst arbeiten, und denen das scheninbar nicht gönnen können. Die mini % verpuffen eh in der Erhöhung der Lebenshaltungskosten bis dahin. Manche denken echt "Klatschen reicht" als Dankeschön für die Sklaven im öffentlichen Dienst. Polizist sein ist heute kein Traumjob mehr+in der Pflege immer am Kraftlimit.
(22) abelartus · 25. Oktober um 13:55
Wow
(21) osterath · 25. Oktober um 13:35
@20, Marcoblue, schade, denn die idee ist doch wirklich toll
(20) Marcoblue · 25. Oktober um 13:29
@16: Kann die Nachricht leider nicht mehr finden, aber war irgendein südliches Land.
(19) Mike_1 · 25. Oktober um 13:27
Wenn es nach aussen hin anders erscheint, ist das die Situation des einzelnen, da wir auch nur nach Rechtslage arbeiten und die einzelnen Fälle z.B. einer KFZ-Zulassung unterschiedlicher nicht sein können, was ein Aussenstehender logischerweise nicht auf dem Schirm haben kann. Desweiteren gibt es eine Vielzahl von Ämtern im Öffentlichen Dienst die sich vor Arbeit nicht retten können, aber leider nicht genügend Personal eingestellt wird. Ich könnte hier den ganzen Tag schreiben....aber.....
(18) Mike_1 · 25. Oktober um 13:22
Ja einige Beschäftigte im Öffentlichen Dienst "schaukeln sich die E..r" aber wie viele müssen für Ihr Geld auch richtig arbeiten und haben Vorgaben zu erfüllen, vieles ist nach aussen hin gar nicht so sichtbar. Ich selber habe bis vor 20 Jahren in der freien Wirtschaft auf dem Bau gearbeitet und kenne so beide Seiten. In unserem Amt (Straßenverkehrsamt) von vielen verpönt, ist der Stress sehr hoch auch jetzt zu Corona-Zeiten und wir sind bedacht dem Kunden soweit möglich gerecht zu werden..
(17) Pontius · 25. Oktober um 13:20
@11 Wenn ich mir die letzten Tarifabschlüsse hier so anschaue, dann ist deine Aussage schlichtweg falsch: <link>
(16) osterath · 25. Oktober um 13:12
@15, Marcoblue, das wäre ja mal eine super tolle alternative. wo genau ist das?
(15) Marcoblue · 25. Oktober um 13:10
In anderen Ländern fahren Busfahrer beim Streik trotzdem, nehmen nur kein Bevörderungsentgelt dafür. So belasten sie nicht die Bürger, sondern ihre Arbeitgeber.
(14) seepferd · 25. Oktober um 13:10
Wenn die "Corona-Prämie" noch dieses Jahr kommen soll, dann wahrscheinlich nur mit der Jahressonderzahlung (Weihnachts-/Urlaubsgeld..........welche ja durch die Zusammenlegung durch die Gewerkschaft schon weniger ist als es früher war!) zum Dezember. Das besonders lustige daran :-( : durch die Prämie wird das Brutto höher und man hat mehr Abzüge. Mal sehen wo die Grenzen der jeweiligen Entgeltgruppen gezogen werden (y)
(13) molly1503 · 25. Oktober um 13:05
also ich finde es eine Frechheit, jubelnd zu sagen " jeder Beschäftigte erhält im ersten Schritt ca 50 € mehr. Nach abzug der Steuern hat er auch nicht viel mehr. Und nicht jeder, der im öffendlichen Dienst arbeitet hat einen netten Bürojob wo er seinen Tag vertrödeln kann.
(12) osterath · 25. Oktober um 12:30
@11, SchwarzesLuder, du hast ja recht, aber es ist besser, als wenn der "normale arbeitnehmer" tagelang nicht wegkommt, weil die öffentlichen nicht fahren. habe eine nachbarin, die so etwas erleben musste. und das ist echt mies. deshalb mein kommentar, dass sie sich endlich geeinigt haben. ich finde das auch nicht ok. andere gruppen verdienen viel schlechter.
(11) SchwarzesLuder · 25. Oktober um 12:25
Es ist so Traurig jeder hat zurück gesteckt ( Wegen Corona ) nur der öffentliche Dienst nicht. Schande über euer Haupt.
(10) osterath · 25. Oktober um 12:08
wurde langsam mal zeit, dass die gewerkschaften und arbeitgeber sich endlich mal geeinigt haben.
(9) AS1 · 25. Oktober um 12:03
mehr prozentualen Zuwachs erhalten als die höheren. Die eigentlichen Probleme im Öffentlichen Dienst liegen aber eigentlich darin, daß die Eingruppierung häufig nicht den Kriterien des TvÖD entspricht. Und die höheren Entgeltgruppen sind oft in Bezug auf die Managementaufgaben, die dort zu erfüllen sind, nicht konkurrenzfähig gegenüber der Privatwirtschaft.
(8) AS1 · 25. Oktober um 12:00
@7 Das ist eine sehr einseitige Sicht der Dinge. Niemand bestreitet, daß in Teilen des Öffentlichen Dienstes sehr hart gearbeitet werden muss und die Entlohnung dafür nicht angemessen ist. Es ist aber auch nicht zu bestreiten, daß in anderen Bereichen der Leistungsdruck gering und die Entlohnung ganz ordentlich ist, ganz zu schweigen von der Sicherheit des Arbeitsplatzes und der Rechtssicherheit in Bezug auf Arbeitnehmerrechte. Es ist sicher gut, daß die unteren Entgeltgruppen...
(7) Mike_1 · 25. Oktober um 10:47
der Platz hier würde nicht ausreichen wenn ich alles schreiben würde was mir hier brennt. Wenn die Machtspiele der Arbeitgeberseite nicht wäre könnten die Tarifverhandlungen nach einem Treffen beendet sein. Warum muß ausgerechnet in den Tarifverhandlungen des Öffentlichen Dienstes, jedesmal solch ein Affentanz gemacht werden. Gerade der Öffentliche Dienst sollte als Beispiel dafür stehen das gerechte Arbeit auch gerechten Lohn bietet. Ich nenne das einen Skandal und Nichtwertschätzung.....
(6) Mehlwurmle · 25. Oktober um 07:26
Die Gewerkschaft hatte den Arbeitgebern ja eine Verschiebung der Tarifrunde um 1 Jahr vorgeschlagen gegen eine geringe Einmalzahlung, um der aktuellen Situation gerecht zu werden. Das haben die Arbeitgeber aber abgelehnt. Also sind für die Streiks allein die Arbeitgeber verantwortlich, die haben es ohne Not eskalieren lassen.
(5) Fromm · 25. Oktober um 03:24
Da bin ich gespannt.
(4) Billie_Jean · 25. Oktober um 00:36
viele Menschen haben ihren Job verloren, oder leiden akut unter der Pandemie. Gastronomie, Tourismus, Luftfahrt, Kunst- und Kulturschaffende uvm. Wer aufgrund dessen gegen die Maßnahmen demonstriert wird noch als "dumm" abgestempelt. Dass Pflegekräfte nicht gut bezahlt werden wussten alle schon vor Corona. Es klingt jedoch unverschämt, wenn in einer Zeit der Krise Gehaltserhöhungen gefordert werden, selbst die Politik hat über eine Aussetzung der Diätenerhöhung diskutiert, das heißt schon was
(3) Pontius · 24. Oktober um 15:49
@1 als würden am Ende die Prozentzahlen der Forderungen der Gewerkschaften durchkommen. Und wenn dazu bis zur 3. Verhandlungsrunde kein Gegenangebot kommt, hältst du dann Warnstreiks für ungerechtfertigt?
(2) osterath · 24. Oktober um 13:42
@1, knarf0278, ich finde die streiks auch sehr daneben. deine vorher genannten punkte sind genau das, die ich mir auch dachte. wenn "normale zeiten" wären, würde es für mich normalerweise zwar lästig sein, aber evtl. noch vertretbar. nur sollten sich die gewerkschaften das auch mal zu herzen nehmen.
(1) knarf0278 · 24. Oktober um 12:39
Die sollen sich einigen, wobei auch die Gewerkschaft erkennen sollte, was für Zeiten wir haben. In der Regel sind Beschäftigungsverhältnisse im öffentlichen Dienst sicher. Das können nun im Moment wirklich nicht viele Arbeitnehmer von sich/ihrem Arbeitsplatz sagen und große Lohnsteigerungen wird es in anderen Branchen auch nicht geben, wenn das mit Corona so weiter geht, wovon auszugehen ist. Jedenfalls sind die Eltern langsam an ihren Grenzen. Die Streiks dort sind komplett daneben.
 
Diese Woche
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News