EA erklärt Loot-Boxen für Überraschungsmechaniken
 --- Alles nur digitale Überraschungseier und damit moralisch korrekt? --- 

Die Diskussion um Loot-Boxen und Glücksspiel will einfach nicht enden. Nachdem zuletzt in den USA ein Gestzesentwurf dazu vorgelegt wurde, gießt EA selber nun neues Öl ins Feuer.

Kerry Hopkins, Vice President of Legal and Government Affairs bei EA, bezeichnet das umstrittene Modell während einer Anhörung vor dem britischen Komitee für Digitales, Kultur, Medien und Sport als Überraschungssystem und vergleicht es mit Kinder Überraschung, LOL Surprise und Hatchimals, bei denen man auch nicht vorher weiß, was drin steckt. Somit sei alles moralisch in Ordnung. Weiter sagt sie:

Wir stimmen der britischen und australischen Glücksspielkommission und vielen anderen zu, dass es kein Glückspiel ist. Wir stimmen auch nicht darin überein, dass es Beweise gibt, die belegen, dass dies zu Glücksspielen führt. Stattdessen denken wir, dass es wie viele andere Produkte ist, die die Menschen auf gesunde Weise genießen und das Überraschungsmoment mögen.Kerry Hopkins

Die holländischen und belgischen Behörden hatten in der Vergangenheit bereits Loot-Boxen als Glücksspiel deklariert. Anscheinend wird dieser Streit noch lange andauern.

Games / Nintendo Switch / PC / PlayStation / Xbox / EA
[game-dna.de] · 20.06.2019 · 13:45 Uhr
[0 Kommentare]
 
Diese Woche
17.07.2019(Heute)
16.07.2019(Gestern)
15.07.2019(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News