E.ON: Versorger räumt in London auf

von Redaktion €uro am Sonntag

Es werde bei der seit Jahren Verluste schreibenden innogy-Tochter npower einen erheblichen Stellenabbau geben. Britische Gewerkschaften rechnen mit bis zu 4500 Stellen. innogy war es über Jahre nicht gelungen, das britische Vertriebsgeschäft auf Kurs zu bringen. npower liefen die Kunden davon, hinzu kamen Abrechnungsprobleme.

E.ON-Chef Johannes Teyssen hatte bereits Einschnitte angekündigt. Der Konzern habe für Restrukturierungen einen Aufwand von 500 Millionen Pfund einkalkuliert, wodurch ab 2022 schwarze Zahlen erreicht werden soll.

Eon fuhr in den ersten neun Monaten einen operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) von 2,2 Milliarden Euro ein - sechs Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern hob seine Prognosen an und erwartet nun für 2019 ein bereinigtes Ebit von 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro (bislang 2,9 bis 3,1 Milliarden Euro). Die E.ON-Aktie lag nach diesen Zahlen am Freitag zwei Prozent im Plus.

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[finanzen.net] · 30.11.2019 · 10:00 Uhr
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