E-Auto Spitzenreiter Norwegen: Tesla-Modelle gehören zu den meistverkauften Autos im November 2021

• Norwegen ist weltweiter Spitzenreiter mit 81 E-Autos pro 1.000 Einwohner
• Teslas Model Y ist in Norwegen im November das meist verkaufte Auto
• Auch in Deutschland stiegen im November die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen deutlich an

Elektrofahrzeuge können einen wichtigen Teil zum Klimaschutz beitragen. Dabei geht Norwegen mit gutem Beispiel voran und ist laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) weltweiter Spitzenreiter mit 81 E-Autos pro 1.000 Einwohner, gefolgt von Island (36,8) und Schweden (20,6). Deutschland kommt auf 8,5 E-Autos pro 1.000 Einwohner. Während in Norwegen der Anteil von Neuwagen mit einem Benzin- oder Dieselantrieb stetig zurückgeht, boomen hingegen die Zulassungen von E-Autos. So machten bereits 2020 rein elektrisch betriebene E-Fahrzeuge 54,3 Prozent aller verkauften Neuwagen aus, berichtet die norwegische Straßeninformationsbehörde (OFV).

Tesla in Norwegen bei den meistverkauften Modellen vor VW

Auch im Jahr 2021 nahm der Verkauf von Elektroautos weiter zu. Von den bisher 155.709 neu zugelassenen Pkws sind laut der OFV 99.922 elektrisch. Dies macht einen Anteil von 64 Prozent an den Gesamtzulassungen aus und damit 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Im November zeichnete sich dieser Trend noch deutlicher ab. Die neu zugelassenen Elektro-Pkws hatten hier einen Anteil von 73,8 Prozent, was 11.269 Fahrzeugen entspricht. Werden die Hybrid-Fahrzeuge hinzugerechnet, dann liegt der Wert bei 91,2 Prozent.

Wenn es um den Fahrzeugtyp geht, ist besonders der SUV bei den Norwegern beliebt. Gleichzeitig schneiden aber auch einige kleinere Modelle gut ab. Hier hatte besonders Tesla die Nase vorn. Im November 2021 wurden laut Berechnungen der OFV 1.013 Model Y und 771 Model 3 verkauft. Den dritten Platz erreichte Volkswagen mit seinem Elektro-SUV ID.4, von denen 725 Stück verkauft wurden.

Deutschland hat bei der Ladesäuleninfrastruktur Nachholbedarf

Auch in Deutschland stiegen im November die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen um 14 Prozent auf 68.200 Einheiten, berichtet der VDA. Der Anteil von E-Pkw an den gesamten Neuzulassungen betrug 34,4 Prozent, was den bisherigen Höchstwert aus dem Vormonat deutlich übertrifft. Um die ambitionierten Ziele der neuen Regierungskoalition von mindestens 15 Millionen vollelektrischen Pkw bis 2030 zu erreichen, muss allerdings noch einiges an der Ladesäuleninfrastruktur getan werden. So wächst nach Angaben des VDA die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte wöchentlich nur um etwa 250 Stück, während eigentlich rund 2.000 neue Ladepunkte pro Woche entstehen müssten. In Deutschland kommen im Durchschnitt rund 21 E-Pkw auf einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt (Stand 1. Oktober 2021). "Eine flächendeckende und leistungsfähige Ladeinfrastruktur ist die wichtigste Voraussetzung, damit die Menschen zunehmend auf die Elektromobilität umsteigen. Sie müssen das Vertrauen haben, dass sie ihr E-Auto überall und zu jeder Zeit laden können", so Hildegard Müller, Präsidentin des VDA.

Tim Adler /

Ausland
[finanzen.net] · 07.12.2021 · 19:29 Uhr
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