Dow Jones beendet Handel weit im Plus - NASDAQ-Indizes glänzen mit neuen Rekorden

Der Dow Jones eröffnete 0,36 Prozent stärker bei 26.924,74 Punkten und baute die Gewinne noch weiter aus. Zum Handelsschluss stand ein Plus von 1,39 Prozent auf 27.201,52 Zählern an der Kurstafel.

Die Hoffnungen ruhten nach wie vor auf einem neuen Hilfspaket in der Corona-Krise, um das Republikaner und Demokraten immer noch feilschten, hieß es von Börsianern. In den vergangenen Tagen habe es dabei allerdings deutliche Fortschritte gegeben. Vor diesem Hintergrund erreichten die technologielastigen NASDAQ-Indizes einmal mehr Rekordstände. Der technologielastige NASDAQ 100 rückte bis bisherigen Tagesverlauf auf ein Rekordhoch von 11.141,69 Punkte vor, während der NASDAQ Composite auf bis zu 11.002,11 Zähler stieg.

Befeuert wurde der neuerliche Anstieg der Kurse von guten Nachrichten aus dem US-Servicesektor. Die entsprechenden Einkaufsmanagerindizes (PMI) von ISM und Markit überraschten positiv. Sie ließen den kleinen Dämpfer rasch vergessen, den der Markt anfangs von sehr schwachen Arbeitsmarktdaten erhalten hatte. Laut dem Abrechnungsdienstleister ADP entstanden im Juli gegenüber dem Vormonat sehr viel weniger neue Stellen im Privatsektor als erhofft. Hintergrund sind steigende Infektionszahlen und neue Abriegelungen. Allerdings, so die Hoffnung im Markt, steigt mit den Daten zugleich die Wahrscheinlichkeit neuer fiskalischer und geldpolitischer Maßnahmen.

In diesem Zusammenhang setzten Anleger auf die Verhandlungen über eine Verlängerung der Corona-Hilfen im US-Kongress. Zwar konnten sich Republikaner und Demokraten noch immer nicht verständigen, doch macht Finanzminister Steven Mnuchin Hoffnung auf eine Einigung bis Ende der Woche. "Was wir bisher gesehen haben, ist eine Entkopplung von Wirtschaftstätigkeit und Infektionsraten. In Zukunft werden wirtschaftliche Aktivität und Infektionsraten viel enger miteinander verknüpft sein", sagte Investmentstratege Altaf Kassam von State Street Global Advisors.

Darüber hinaus wollen sich Chinesen und Amerikaner mit hochrangig besetzten Delegationen am 15. August zusammensetzen und über das bereits Anfang des Jahres verabschiedete "Phase-Eins-Handelsabkommen" sprechen, wie aus Medienberichten hervorging. Hier scheint es bei der Umsetzung vor allem auf chinesischer Seite zu hapern. Doch Anleger hoffen, dass auch über die aktuellen Spannungen gesprochen wird, und setzen auf eine Entspannung.

/ dpa-AFX / NEW YORK (Dow Jones)

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[finanzen.net] · 05.08.2020 · 22:01 Uhr
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