Berlin (dpa) - Zum Start der Woche beginnen die Apotheken schrittweise mit dem Ausstellen digitaler Corona-Impfnachweise. Die Apothekerverbände wiesen allerdings darauf hin, dass die Zahl der teilnehmenden Apotheken in den ersten Tagen aus technischen und organisatorischen Gründen noch begrenzt ...

Kommentare

(42) usernummer · 14. Juni um 00:46
@40 Von welchen Situationen redest Du?
(41) thrasea · 14. Juni um 00:04
@38 Außerdem: Wenn der Impffortschritt tatsächlich so viel hilft, wird ja auch die Inzidenz (noch schneller) sinken. Warum dann nicht tatsächlich noch ein wenig länger warten mit großen Lockerungen, dann können wir doch schon einstellig sein. In den letzten 10 Tagen hat sich die Inzidenz halbiert. Wenn es in dem Tempo weitergeht und sich die aktuellen Lockerungen nicht zu sehr auswirken, haben wir die Inzidenz von 5 in drei Wochen erreicht.
(40) thrasea · 13. Juni um 23:58
@38 Nein, den Impffortschritt lasse ich nicht außer Betracht. Natürlich hilft er uns. Es kann aber auch in Zukunft zu Situationen kommen, in der die Impfung zu wenig hilft. Eine für Herdenimmunität ausreichende Impfquote ist m. E. utopisch. Es bleiben also immer Bevölkerungsgruppen übrig, in denen sich das Virus verbreiten kann. Kommt eine höhere Ansteckung durch Varianten hinzu, steigen die Zahlen wieder. Das sehen wir übrigens gerade in Großbritannien.
(39) smailies · 13. Juni um 22:40
@38: Stimmt, das ist ein Aspekt, der sich auswirken könnte. Zumindest, wenn diejenigen, die als erstes geimpft wurden, dann auch noch eine Immunisierung aufweisen. Und bis Mitte September sind es - bei gleichbleibendem Impftempo - dann ja schon ca. 55 Mio "fertig geimpfte".
(38) usernummer · 13. Juni um 22:28
@36 Bei Deiner Betrachtung lässt Du aber völlig den Impffortschritt außer Betracht. Ab einer gewissen Impfquote der Bevölkerung sollte ein exponentielles Wachstum der Infektionen nicht mehr möglich sein. Von daher sollten die Maßnahmen schon auch gelockert werden, gekoppelt an den Impffortschritt.
(37) smailies · 13. Juni um 21:09
@36: Also Stand heute: Inzidenz 17. Lass es über den Sommer bei 10 verweilen. Dann müssten doch Maßnahmen bei "Einzelereignissen" und bei Überschreitung von 35 mehr oder weniger automatisch eingeleitet werden. Wenn dann die Zahlen ungebremst weiter steigen sind die Maßnahmen nicht die richtigen. Und wenn diese Schwelle früher/später kommt, ändert das etwas? Ich verstehe nicht, was der Zeitversatz da ausmachen soll in Hinblick auf die Reaktionsgeschwindigkeit...
(36) thrasea · 13. Juni um 20:45
@35 Von nicht einmal einem Monat - mehreren Wochen, korrekt. Du hast selbst mitbekommen, wie lange die Politik für Entscheidungen braucht, bis die Bund-Länder-Konferenz angesetzt ist oder der Bundestag die nächste Sitzungswoche hat, bis eventuelle Beschlüsse in Kraft sind. Du solltest dich ernsthaft mit der Niedriginzidenzstrategie auseinandersetzen.
(35) smailies · 13. Juni um 20:36
@34: Also reden wir von einer "Verschiebung" von nicht einmal einem Monat. "Beginnen" ist ja schlicht nicht möglich, da wir ja kontinuierlich irgendwelche Fallzahlen haben werden. Und diese mögliche Veschiebung um einen Monat erreichen wir, indem wir jetzt um etwa die gleiche Zeitspanne früher öffnen. Die Reaktionsmöglichkeit hängt ja maßgeblich von "entdeckten Ausbrüchen" ab. Und auf diese zu reagieren ist in beiden Fällen gleich notwendig...
(34) thrasea · 13. Juni um 20:23
Sorry, in meine Rechnung hat sich auf die Schnelle ein Fehler eingeschlichen. Die angegebenen Ergebnisse 120 bzw. 20 gelten nach zwei Verdoppelungszeiten, also nach 20 Tagen. Nach einem Monat / 30 Tagen würden die Inzidenzen in diesem Beispiel bei 240 (gestartet von 30) bzw. 40 (gestartet von 5) liegen.
(33) thrasea · 13. Juni um 19:50
2/2 – Beginnt die Welle dagegen bei einer Inzidenz von 5, erreicht man mit einem R-Wert von 1,4 nach einem Monat eine Inzidenz von etwa 20. Ich hoffe, du erkennst den Unterschied. Bei einer niedrigen Inzidenz gestartet, bleibt viel mehr Zeit, um auf die Ausbrüche zu reagieren – je nach Ausbruchgeschehen lokal, länder- oder bundesweit. Das kann man wissen, wenn man sich mit den Argumenten der Niedriginzidenzstrategie beschäftigt hat. Ich weiß, viele wollten das aus ideologischen Gründen nicht.
(32) thrasea · 13. Juni um 19:50
@30 Mathematisch betrachtet und auch praktisch macht es einen großen Unterschied, ob ein Anstieg (neue Welle) von einer Inzidenz von 5 oder 30 startet. Das liegt daran, dass die Welle exponentiell wächst, nicht linear. Ein R-Wert von 1,4 (wie wir ihn beispielsweise Anfang Oktober hatten) bedeutet eine Verdopplungszeit der Infektionen von knapp 10 Tagen. Wenn die Welle bei einer Inzidenz von 30 beginnt, erreicht man mit einem R-Wert von 1,4 nach einem Monat also eine Inzidenz von etwa 120. – 1/2
(31) michifritscher · 13. Juni um 19:10
@30: Nicht ganz. Wenn das "laufende" Geschäft deutlich rückläufig ist (Anscheinend ist eine Inzidenz von 50 so die Grenze, bis zu der man vernünftig nachverfolgen kann) können die entsprechenden Stelle endlich mal eine Verschnaufspause einlegen (ich will lieber nicht wissen, wie viele Überstunden angefallen sind), und haben Freiraum für den Herbst zu planen. Deswegen wäre eine Inzidenz von <= 5...10 schon gut.
(30) smailies · 13. Juni um 18:51
Also ich denke, dass es jetzt Zeit ist, zügig die Maßnahmen zurückzufahren. Wenn eine neue Welle kommt sind Maßnahmen wohl eh unvermeidlich. Aber ob die Inzidenz jetzt bei 30, 15 oder 5 liegt wird für den kommenden Herbst unerheblich sein....
(29) HerrLehmann · 13. Juni um 18:48
@28 So saß denn da der kleine Prinz ganz alleine an der großen Tafel und machte einen Heidenradau mit Messerknauf und Gabelstiel. ‚Wir haben Hunger!‘, war zu hören, ‚Hunger, Hunger, Hunger!‘“
(28) usernummer · 13. Juni um 18:45
@26 Wir schauen lieber weg.
(27) gabrielefink · 13. Juni um 18:13
@25+26 Ich kann das auch <link> :o)
(26) HerrLehmann · 13. Juni um 18:09
@25 also wenn DU das nicht kannst - ich kann das schon. <link> Und jetzt?
(25) usernummer · 13. Juni um 18:02
@23 Na bloss gut, dass man hier in der Kommentarfunktion keine Bilder anheften kann. Nicht auszudenken!
(24) Sunshine-Boy · 13. Juni um 17:33
Die komplette Maskenpflicht wird sowieso nicht aufgehoben, bevor es wirklich vertretbar ist, aber wenn das doch irgendwann mal der Fall ist, ist das nach all der Zeit für mich endlich mal wieder ein wirklicher Grund zum Feiern, den auch, wenn die meisten die Maskenpflicht scheinbar mittlerweile gar nicht mehr los haben wollen, für mich ist es die schlimmste Einschränkung der Corona-Pandemie und ja, die Menschen sind eben unterschiedlich, ich bin froh, wenn das endlich vorbei ist! :)
(23) HerrLehmann · 13. Juni um 17:13
@16 könnte man so interpretieren, ist aber falsch. <link> Und bevor du mit "Erregung öffentlichen Ärgernisses kommst: Das ist eine andere Schublade als nackt einkaufen zu gehen.
(22) K10056 · 13. Juni um 14:06
@20 Man muss nur nach England schauen. Die Infektionen steigen wieder, hauptsächlich indische Variante bei den Ungeimpften, die nächsten Lockerungsschritte sind in Gefahr. Daraus könnte man jetzt schließen, dass Impfen oberste Priorität haben muss und populistische Forderungen wie das Ende der Maskenpflicht erst mal Pause haben sollten.
(21) K10056 · 13. Juni um 14:02
@16 Und die Kosten einer Covid Behandlung bezahlen sich bekanntlich von alleine, ist klar. Wenn du sonst keine Argumente hast, hast wohl du deine Hausaufgaben nicht gemacht. Schau dir die Argumente gegen Gurtpflicht und Helmpflicht mal an, war genau das gleiche Geheule wie bei der Maskenpflicht, hätte man so Eins zu Eins übernehmen können.
(20) gabrielefink · 13. Juni um 13:56
Bei den niedrigen Werten, und sogar besser, waren wir schon einmal im letzten Sommer. Auch da hatte man es auf die leichte Schulter genommen und gedacht, es sie vorbei. Wie es sich herausstellte, waren wir im Irrtum. Dass jetzt im Wahlkampf jeder den Wählern ein 'Geschenk' machen will, kann ich verstehen. Aber trotzdem sollten wir es langsam angehen, um den mühsam erkämpften Erfolg der letzten Monate nicht wieder auf's Spiel zu setzten.
(19) gabrielefink · 13. Juni um 13:52
@14 Welchen Anteil die Maskenpflicht am Schutz vor Corona hat, kann man nicht genau sagen, weil sie mit anderen Maßnahmen einher geht. Die Meinung, dass sich nichts bringt, ist aber schon mehrfach glaubhaft widerlegt. Wie die dritte Welle ohne Masken ausgesehen hätte, kann man nur ahnen. Aber was auffällt, ist der starke Rückgang anderer Infektionskrankheiten wie zum Beispiel auch Erkältungen und die Grippe.
(18) KonsulW · 13. Juni um 12:56
In Bussen und Bahnen, beim Arzt und beim Einkaufen sollte man weiterhin die Maske tragen.
(17) itsMike · 13. Juni um 11:55
@14 ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen das die Maske in erster Linie die anderen schützt. Ich finde Ihre Einstellung extrem egoistisch. Natürlich gibt es Gebiete mit einer niederen Inzidenz, dann ist das aber eine regionale Entscheidung. Solange sich nicht jeder impfen lassen kann der das möchte sollten die Verantwortlichen sich lieber an die eigene Nase fassen.
(16) AS1 · 13. Juni um 11:51
@15 Das ist nicht komisch, weil die Aussage falsch ist. Die Behandlungskosten fallen entweder der gesetzlichen Krankenversicherung oder der PKV zur Last und damit der Gemeinschaft der Versicherten. Und "Einkaufen ohne Klamotten" ist ein Verstoß gegen die Schranke des in Art 2 Abs 1 GG genannten Sittengesetzes. Bevor man die BPE angreift, sollte man seine Hausaufgaben machen.
(15) K10056 · 13. Juni um 11:47
@13 Komisch, dass das Grundrecht auf Autofahren ohne Gurt, Motorradfahren ohne Helm oder Einkaufen ohne Klamotten bei der FDP keine Rolle spiele. Komisch, dass da nicht mit "Eigenverantwortung" argumentiert wird, obwohl man nur sich selber schadet wenn sich bei dem Aufprall nichts zwischen Kopf und Straße befindet ...
(14) e1faerber · 13. Juni um 11:39
Ich weiß nicht ob die Maskenpflicht noch was bringt. Wir hatten das ganze vergangene Jahr für bestimmte Bereiche Maskenpflicht und gebracht hat es doch nichts. Die dritte Welle ist trotzdem gekommen. Und jetzt haben wir viele Geimpfte, da sollte jeder selbst entscheiden können, ob er eine Maske trägt oder nicht.
(13) AS1 · 13. Juni um 11:33
@9 "Welches Grundrecht wird denn bitte eingeschränkt wenn die Menschen eine Maske tragen sollen wo sie sich nicht aus dem Weg gehen können?" Ist das eine ernsthafte Frage?
(12) Grizzlybaer · 13. Juni um 11:27
Im Freien und wenn wenige Menschen unterwegs sind, könnte man die Maskenpflicht schon abschaffen.
(11) commerz · 13. Juni um 11:19
schön vor Corona und auch noch heute verzichten einige aufs Händewaschen nach dem Toilettengang, mit Masken schützen viele ihr Kinn
(10) Radiomann · 13. Juni um 11:14
Hoffentlich wird die Pflicht zum Tragen dieser Lappen bald endgültig abgeschafft!
(9) suse99 · 13. Juni um 11:08
Herr Kubicki und die Grundrechte. Welches Grundrecht wird denn bitte eingeschränkt wenn die Menschen eine Maske tragen sollen wo sie sich nicht aus dem Weg gehen können? Dass es mit der Eigenverantwortung vieler Bürger nicht so gut bestellt ist, wurde doch in den letzten 15 Monaten hinreichend bewiesen. Lieber weiter Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV und bei Gruppenbildung als eine vierte Welle im Herbst.
(8) Elegandina · 13. Juni um 10:03
Ab morgen ist hier in RLP wieder volle Präsenzpflicht für Schüler, d.h. die Schulbusse sind auch wieder schön voll. Das war auch vor Corona schon ein Problem. Wenn ich mir vorstelle, da sitzt nur einer drin mit Corona und keine Maske. Mit Maske gibt es schon keine Nachverfolgung. Die Maske ist das geringste Mittel der Einschränkung.
(7) campomann · 13. Juni um 09:52
Außenbereich ok, aber im Supermarkt, Bus, Bahn und anderen Gebäuden ist es noch viel zu früh. Beim Husten, Niesen und selbst beim "normalen" Luftholen verbreiten sich die Aerosole über einige meter im Raum. Und eine 4. Welle braucht kein Mensch. Jetzt lieber noch ein paar Monate mit Maske, wie eine 4. Welle mit einem neuen Look Down.
(6) K10056 · 13. Juni um 09:47
Totaler Unsinn über die Abschaffung der Maßnahme zu diskutieren, die am wenigsten einschränkt und am wenigsten kostet, während andere Maßnahmen (Testpflicht ...) noch in Kraft sind.
(5) michi9182 · 13. Juni um 09:33
Ich bin auch dafür die Maskenpflicht abzuschaffen. Es ist unsinnig bei den Inzidenzen, sieht total sch... aus und ist für die Umwelt schädlich.
(4) michifritscher · 13. Juni um 08:47
Draußen kann man von der Maskenpflcht tatsächlich absehen. In Geschäften bin ich noch geteilter Meinung - wenn das Abstandsgebot weiterhin gilt kann man darüber reden. Im ÖP(N)V ist die Enge oft einfach zu groß.
(3) Urxl · 13. Juni um 08:47
@1: Grundsätzlich hat sie aber Recht, denn Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein. Wir haben schon Landkreise, in denen die Inzidenz 0 oder nahe 0 ist und wo schon ein erheblicher Teil geimpft ist. Da ist es z.B. im Supermarkt schwer, sich anzustecken.
(2) Marc · 13. Juni um 08:46
Ich bin eher für ein Ende der Testpflicht vor einem Restaurantinnenbesuch zB. Das finde ich viel einschränkender, unsinniger und teurer.
(1) itsMike · 13. Juni um 08:43
Warum fällt diese Ministerin ihrer eigenen Regierung in den Rücken? Und warum hat sie das nicht letztes Jahr getan als bei niedrigeren Zahlen die Maskenpflicht im Nahverkehr eingeführt wurde? Und zum dritten ist das Ländersache und geht sie gar nichts an.
 
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